Die beliebtesten Auslandskrankenversicherungen für die Weltreise

Bei einer längeren Weltreise sind andere Versicherungen erforderlich als bei einem dreiwöchigen Urlaub, weil man auf einer Langzeitreise natürlich anderen Risiken ausgesetzt ist. Wir haben u.a. die drei populärsten Langzeit- Auslandskrankenversicherungen für euch getestet: die Hanse- Merkur, die STA Travel und die Travelsecure.

Auslandskrankenversicherung

Während eine herkömmliche Auslandskrankenversicherung für den Durchschnittsurlaub schon für wenige Euro im Jahr zu bekommen ist, muss man für eine Langzeit- Auslandskrankenversicherung deutlich tiefer in die Tasche greifen. Die Tarife unterscheiden sich unter anderem nach Alter des Versicherten, Dauer der Reise und ob man die USA/Kanada bereisen möchte oder nicht. Letzteres ist den hohen Behandlungskosten in Nordamerika geschuldet.

Erforderlich ist die Auslandskrankenversicherung, weil die gesetzliche Krankenversicherung im

35 Kommentare

  • Kleiner Hinweis zu den Versicherungen: Die Travel Secure hat mitnerweile über 300% aufgeschlagen und liegt mitnerweile bei 3,30€ (ohne Amerika). Wenn man bis 1 Jahr unterwechs sein will, sollte man bei seiner eigenen Krankenversicherung nachfragen, da gibt es super Angebote die da vermittelt werden (bei der TK 0,80€ pro Tag ohne Amerika). Ein Pferdefuß ist auch immer, daß die Versicherung _VOR_ Reiseantritt abgeschlossen werden muß. Wenn man nun aber unterwechs ist und länger bleiben will, ohne „mal eben schnell“ in Deutschland vorbeischauen zu müssen, gibt es auch die Reseversicherungen des Lonely Planet. Nicht ganz so billig wie früher, aber unterwechs aus abschließbar und optional auch mit Absicherung bei Jobs (Work&Travel ist bei den Meisten ausgeschlossen!)

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  • Hi, ne, stimmt nicht. Travel Secure gerade gebucht, kostet derzeit 1,10 Euro pro Tag (ohne USA u. Kanada). LG, Stina

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  • Richtig, Travelsecure kostet auch weiterhin 1,10 Euro pro Tag ohne USA/Kanada und ist weiterhin für Urlaubsreisen bestens geeignet.
    Die von Martin oben angesprochene Auslandskrankenversicherung der TK ist nicht von der TK sondern vom privaten Anbieter Envivas. Die günstigen Tarife gelten allerdings nur für Mitglieder der TK, sind also für 90% der Bevölkerung uninteressant. Für mich hat der Tarifrechner auch nicht 0,80 sondern 0,89 Euro ausgespuckt- wenn ich denn TK- Mitglied wäre, was ich nicht bin.
    Übrigens hat die Envivas bei Stiftung Warentest nie besser abgeschnitten als 2,5, während z.B. die HanseMerkur, soweit ich weiß, nie schlechter bewertet wurde als 1,2.
    Es kommt eben mitunter sehr aufs Detail an und gar nicht so sehr auf den Tagespreis.
    LG Kai

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  • Hallo zusammen,

    ich habe vor 10 – 12 Monate Sabbatical im nicht EU-Ausland (diverse Länder) zu machen. Ich erhalte in dieser Zeit weiterhin Gehalt von meinem Arbeitgeber. Muss ich in dieser Zeit weiterhin meine Beiträge zur gesetzlichen KK zahlen oder kann ich mich für die Reisezeit befreien lassen?

    Vielen Dank im Voraus,
    Patrick

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  • Hallo Kai,

    mein Plan ist es, ca 5 Monate in Kanada & USA zu verbringen, danach weitere 7 Monate in Zentral- & Südamerika, sowie Australien.

    Wenn ich die Langzeit Auslandskrankenversicherung (RK 365) inkl. USA & Kanada wähle, zahle ich den teuren Tarif für die restlichen 7 Montate, meines Auslandsjahres, obwohl ich den Schutz in diesem Zeitraumnicht brauche….

    Gibt es ein Möglichkeit, dass zu umgehen? Oder bleibt mir nur die Wahl, zwei unterschiedliche Versicherungen abzuschließen, dann wird es aber wieder teurer oder?

    Tausend Dank, für dein Feedback

    LG

    Franzi

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    • Hi Franzi,
      in dem Moment, wo du USA/Kanada in deinem Plan hast, wirst du nicht umhin kommen, den teuren Tarif zu wählen. Modelle a la 5 Monate diese Versicherung und für den Rest eine günstigere Versicherung werden in den Allgemeinen Vertragsbedingungen der meisten Anbieter ausgeschlossen. Versicherungen müssen also immer ab Abflugdatum abgeschlossen werden.
      LG Kai

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  • Hallo,

    Ich befasse mich gerade mit dem Thema Auslandsreisekrankenversicherung fuer Backpacker.
    Ich plane eine Weltreise (dauer noch unbekannt) und moechte mich bei der Gemeinde abmelden und nur eine Postadresse hinterlegen.
    Kann ich dann noch eine Auslandsreisekrankenversicherung abschliessen?
    Ich meinte bei der HanseMerkur gelesen zu haben, dass man in Deutschland gemeldet sein muss.

    Liebe Gruesse
    San

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    • Hi,
      es hat zwar ein paar Tage gedauert, aber die HM antwortet auf Fragen…;-)
      Hier die Antwort auf die Frage nach Versicherung und Wohnsitz:

      In Abänderung der §§ 1 und 2 der [AVB-RK365] sind auch die Personen versicherungsfähig, die lediglich zum Zeitpunkt der Antragstellung den Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben und diesen für die Dauer ihres vorübergehenden Auslandsaufenthaltes beim Einwohnermeldeamt abmelden. Die weiteren, den Wohnsitz nicht betreffenden Regelungen zur Versicherungsfähigkeit (§1) und zur Beendigung des Versicherungsvertrages (§ 2), bleiben unverändert bestehen.

      Das heißt also, dass man lediglich zum Vertragsabschluss in Deutschland gemeldet sein muss. Alles andere würde auch keinen Sinn ergeben. Die bieten Versicherungen mit einer Dauer bis 5 Jahren an; wer aus der Zielgruppe ist denn bitte schön die ganze Zeit in Deutschland gemeldet?
      LG Kai

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  • Wie sieht folgender Fall aus: Abmeldung in Deutschland, Reisen in Südamerika, dann ein Monat Spanien, Urlaub in Deutschland und danach Reisen in Asien, insgesammt bin ich etwa 9 Monate unterwegs und erkundige mich nun nach Auslandsversicherungen. Wisst ihr, ob diese dann für Spanien auch greifen würde? Und ratet ihr zu einer zusätzlichen Unfallversicherung? Beste Grüsse

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    • Hallo Eva,
      Auslandskrankenversicherungen werden in Spanien natürlich greifen, wobei du innerhalb der EU möglicherweise auch mit der GKV klarkommst. Wenn du dich bei der GKV dagegen abmeldest, hast du ggf. ein Problem bei deinem Aufenthalt in Deutschland, weil die Auslandskrankenversicherung normalerweise nicht in Deutschland greift.
      Unfallversicherung ist Geschmackssache. Ich verzichte darauf.
      LG Kai

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  • ADAC Plus bringt nix für ne Weltreise…oder es wäre dann die kürzeste Weltreise aller Zeiten. Reisen außerhalb der EU sind nur wenige Wochen versichert, innerhalb der EU auch nur ein paar Tage länger.
    Das ist nur was für die übliche Standard-Urlaubsreise.

    Wayne interessiert’s…Weltreise bedeutet „weg von der Vollkasko-Mentalität“ und auf sich selbst gestellt sein…so wie 95 % der Weltbevölkerung außerhalb der sog. „zivilisierten Welt“…

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    • Lol, das ist mal ein Paradebeispiel für sicheres Auftreten bei totaler Ahnungslosigkeit.
      Hättest du dir zumindest die Mühe gemacht, nicht nur die Überschriften zu lesen, wüsstest du, dass die ADAC Plus- Mitgliedschaft etwas anderes ist als die ADAC Auslandskrankenversicherung, von der du offenbar redest.
      Die ADAC Plus- Mitgliedschaft leistet Nothilfe in besonderen Situationen, zahlt z.B. Flugkosten bei einem vorzeitigen Reiseabbruch.
      Also: Informieren, nachdenken, posten. Lässt man die ersten beiden Schritte aus, steht man als Depp da…;-)
      Und deine Easy- Rider- Mentalität in allen Ehren, aber seinen Verstand zu benutzen und Risiken zu minimieren, hat überhaupt nix mit Vollkasko zu tun. Ich lebe seit ein paar Jahren in Asien, wo schwere Verkehrsunfälle an der Tagesordnung sind. Die meisten Verkehrsteilnehmer nutzen motorbikes ohne jede Knautschzone. Das gibt jede Menge hässliche Verletzungen. Viele Einheimische fahren besoffen, so dass man vollkommen unverschuldet plötzlich unter die Räder geraten kann.
      Eine Freundin ist vor ein paar Jahren auf Bali über den Lenker abgestiegen. Straße uneben, Geschwindigkeit falsch eingeschätzt, Salto über den Lenker, schwere Rückenverletzung, sechs Wochen Krankenhaus. Mehrere Not- OP’s, 2 Wochen Intensivmedizinische Versorgung, schließlich ausgeflogen worden. Kosten bis dahin: knapp 40.000 Euro.
      Man muss sich nicht gegen jeden Scheiß absichern, aber in Regionen, wo darüber hinaus noch Dengue und/oder Malaria grassiert, auf Krankenabsicherung zu verzichten, die man für einen Euro/Tag problemlos bekommen kann, ist für mich nicht cool sondern ziemlich dämlich.
      Anyway, viel Glück für dich.

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      • Hallo zusammen,
        erstmal vielen Dank für den Artikel und die Antworten auf die Posts auf dieser Seite. Wirklich sehr hilfreich!
        Ich habe mich selbst genauer über die ADAC+ Mitgliedschaft informiert und bin mir nicht sicher, ob Horst mit seiner Aussage oben nicht vielleicht Recht hat.
        In den Bestimmungen zur ADAC+ Mitgliedschaft (https://www.adac.de/_mmm/pdf/bestimmungen_zur_adac_plus-mitgliedschaft_3013.pdf) ist unter §1, Abs. 11 eine Reise folgendermaßen definiert: „Eine Reise liegt vor, wenn die geschützte Person sich mehr als 50 km (Wegstrecke) vom Wohnsitz entfernt aufhält. Im Geltungsbereich Europa besteht Schutz, wenn die Reise zum Zeitpunkt des Schadenereignisses nicht mehr als 92 Tage seit Verlassen des Wohnsitzes angedauert hat. Außerhalb des Geltungsbereiches Europa besteht Schutz, wenn die Reise zum Zeitpunkt des Schadenereignisses nicht mehr als 45 Tage seit Verlassen des Wohnsitzes angedauert hat.“
        Ich würde mich also glaube ich nicht einfach blindlings auf die ADAC+Mitgliedschaft verlassen, sondern vorher der Sicherheit halber nochmal nachfragen, ober der ADAC wirklich für die Versicherungsfälle während eine Weltreise (bzw. generell einer Reise über 92 bzw. 45 Tage) aufkommt.

        Viele Grüße
        Katha

        Antworten
  • Hallo!
    Ich habe folgendes Problem. Ich war 2 1/2 Monate in Mittel- uns Südamerika. Ich habe 3 Monate (Aug/Sep/Okt) unbezahlten Urlaub von meiner Firma bekommen. Ich habe mich zuvor bei meiner Krankenkasse erkundigt, welche Schritte ich vor und nach meinem Auslandsaufenhalt ihnen gegenüber erbringen muss. In meinem Telefonat vor meiner Reise wurde mir der Ablauf wie folgt beschrieben:
    1. Auslandskrankenversicherung abschließen (HM 150€) und diese dann als Bestätigung an die Krankenkasse schicken.
    2. Nach meiner Rückkehr mich bei der Krankenkasse melden
    3. Ein Bestätigungsschreiben an sie schicken, dass ich während des 1/2 Monats in Deutschland, sprich jetzt, keine Geld bezogen habe.
    Es wurde mit weiterhin gesagt, dass ich anteilmäßig meine Krankenversicherung selbst tragen müsse, also für die letzten Beiden Wochen im Oktober.
    Nun habe ich diese ersten Schritte eingehalten und habe mich bei meiner Krankenkasse wieder gemeldet. Jetzt sagen sie mir jedoch das ich den Beitrag für Sept. und Okt. zahlen soll, da ich weiterhin in Deutschland gemeldet war und man nicht für einen Urlaub von den Beiträgen befreit werden könne. Ich muss nun einen Antrag auf „Beitrittserklärung zur freiwilligen Kranken- und Pflegeversicherung“ ausfüllen.
    Ich verstehe das nicht, mal so und dann so. Wieso muss ich jetzt doppelt zahlen, Auslandskrankenversicherung und die KV hier? Habe ich eine Möglichkeit dem zu entkommen? Kann mir hier jemand helfen?
    Viele Grüße und vielen Dank im Voraus!
    Sandra

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    • Hallo Sandra,
      schau dir mal die Diskussion auf der Seite http://backpacker-weltreise.de/organisatorisches-vor-der-weltreise/gesetzliche-krankenversicherung/ an und lies dir vor allem das Papier des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen durch, das in den Kommentaren relativ weit unten verlinkt ist. In dem Papier von 2009 befasst sich der Spitzenverband ausführlich mit der Frage, wie mit solchen Fällen wie dem deinen umzugehen ist.
      Selbst wenn du als Laie vielleicht nicht alles in dem Papier verstehst, weil es eben Juristendeutsch ist, könntest du dir das Papier einfach mal ausdrucken und an deine Krankenkasse schicken, verbunden mit der Frage, wie deren Vorgehensweise denn mit der Rechtsauffassung ihres Spitzenverbandes einhergeht.
      LG Kai

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  • Hallöchen zusammen!
    Ich plane, im nächsten Jahr Deutschland auf unbestimmte Zeit zu verlassen. Es soll von Alaska nach Argentinien, also Nord- und Südamerika gehen. Während der Zeit werde ich jobben und freiberuflich arbeiten, also keinen Arbeitgeber mehr in Deutschland haben. Den Wohnsitz verlagere ich aber wieder zu meinen Eltern.
    Ich habe schon viel über Langzeit-Auslandskrankenversicherungen gelesen, aber wie kommt man denn überhaupt aus der Versicherung in Deutschland raus? Und was könnt ihr empfehlen, welche Versicherung ich für diesen Fall am besten abschließen sollte?
    Ich bin sehr dankbar für eine Antwort 😉

    Viele Grüße
    Sophia

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    • Hallo Sophia,
      die Route Alaska/Argentinien ist bestimmt der Hammer!
      Zu der Frage, wie man aus der Gesetzlichen Krankenversicherung am besten rauskommt, lies mal so ein bisschen quer durch die letzten 20 Kommentare. Das Thema beschäftigt uns hier schon seit Jahren.
      Welche Langzeit- Auslandskrankenversicherung? Dazu findest du hier ein paar Antworten: http://backpacker-weltreise.de/weltreisevorbereitungen/weltreise-versicherungen/
      Ich selbst bin seit Jahren mit der Hanse Merkur unterwegs und hatte mit denen noch nie Probleme.
      Viel Spaß auf der Reise und
      LG Kai

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  • Hallo Kai,

    Meine Frage betrifft das Thema Privat-Haftpflichtversicherung. Ich starte demnächst eine 12 monatige Backpacker Reise durch Südostasien. Ich habe eine Privat-Haftpflichtversicherung welche weltweit greift. Der Versicherungsschutz für geliehene oder gemietete Dinge war bis dato immer ausgeschlossen. Bei Aufstockung um diesen genannten Versicherungsschutz an gemieteten Gegenständen, würde der jährliche Preis um Ca. 30 Euro im Jahr steigen+ Selbstbeteiligung für diese Einzelleistung im Schadensfall. Ist der o.g. Versicherungsschutz für die Länder wie Thailand, Laos, Vietnam, Indonesien Kambodscha, Philippinen,… ratsam? Vielleicht hast du Erfahrung oder Tipps im Umgang mit den Modalitäten beim ausleihen von Gegenständen in den genannten Ländern.

    Ich bin gespannt auf deine Antwort.

    Liebe Grüsse
    Nancy

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    • Hallo Nancy,
      ich bin leider total ahnungslos, ,was Versicherungsbedingungen von Haftpflichtversicherungen angeht.
      Meine Erfahrungen mit der Regulierung von Schadensfällen hier in Thailand ist die, dass in der Regel eine sofortige Regulierung in bar verlangt wird und dieser Forderung – vorsichtig gesagt- auch Nachdruck verliehen wird. Quittungen sind unüblich. Auf die Regulierung durch eine Versicherung wird hier kein Geschädigter warten. Ob du solche unkonventionellen Regulierungen dann im Nachhinein mit einer deutschen Versicherung abrechnen kannst, weiß ich nicht.
      Wenn eine Sache amtlich wird, also Polizei hinzugezogen wird, ist die Verfahrensweise erstmal die Gleiche- nur dass nun nicht nur der Geschädigte die Hand aufhält sondern die Polizei noch gleich mit.
      In Thailand kommt auch erschwerend hinzu, dass hier der Internationale Führerschein nicht mehr anerkannt wird und zwingend ein thailändischer Führerschein erforderlich ist. Natürlich ist dem Motorbike- Verleih dein Führerschein völlig egal und leiht dir trotzdem ein Bike. Wirst du aber in einen Unfall verwickelt, ist die Chance relativ groß, dass du unabhängig vom tatsächlichen Unfallhergang schuldig bist, schon weil du eben keinen gültigen Führerschein besitzt. Ich könnte mir vorstellen ,dass sich das auch auf den Versicherungsschutz auswirkt.
      Was ich mit alldem nur sagen will ist, dass die Lebenswirklichkeit hier oft ganz anders aussieht, als die Versicherungsbedingungen das gerne voraussetzen wollen. Ich will dir damit um Gottes willen nicht von einer Haftplichtversicherung abraten, dich aber davor warnen, dich mit einer solchen Versicherung allzu sicher zu fühlen.
      Mein praktischer Rat wäre eher, dich von der Teilnahme am Straßenverkehr in den von dir genannten Ländern mit gemieteten Mopeds oder Autos fernzuhalten- auf jeden Fall dann, wenn du keinerlei Erfahrungen mit dem chaotischen Straßenverkehr hier hast (der teilweise auch noch Linksverkehr ist wie hier in Thailand). Ich würde vermuten, dass 80 bis 90% aller Haftpflichtstreitigkeiten auf Teilnahme am Straßenverkehr zurückzuführen sind. Das kann man angesichts der spottbilligen Öffentlichen Verkehrsmittel oder Taxis wirklich vermeiden.
      Ich lebe seit über zwei Jahren hier und fahre nur sehr selten Motorbike (höchstens auf Inseln mit geringem Verkehrsaufkommen oder in meiner unmittelbaren Wohnumgebung) und das obwohl ich einen Thai- Führerschein habe. 😉
      Ich wünsche dir natürlich trotzdem eine tolle Zeit hier und bin mir sicher, dass du die auch haben wirst- mit oder ohne Versicherung
      LG Kai

      Antworten
  • Lieber Kai,
    auch so eine ganz wunderbar recherchierte Seite, die mir bei der Vorbereitung meiner Reise eine Menge an weiterer Suche erspart hat! Danke für diese tolle Zusammenstellung! Ich bin nämlich auch so lange unterwegs, dass ich mir für meine Krankenversicherung eine optimale Lösung finden musste!
    Hab einen wunderbaren Tag!
    Deine Diana
    http://dianamenco-diereise.de/

    Antworten
  • Hallo Lieber Kai,
    Erstmal vielen Dank für deine zahlreichen Tips. Einiges haben mich in unserer Planung weiter gebracht. Dennoch habe ich noch einige Fragen offen. Hast du einen Tip zum günstigen Versicherungsschutz für Familien, die im Wohnmobil reisen. Mein Mann unsere 1 Jahr alte Tochter und ich planen eine Reise möglicherweise über ein Jahr in Europa/Asien
    Herzliche Grüße Natalie

    Antworten
  • Hallo Kai,

    danke für deine Hilfreichen Artikel! Eine Frage: Ich möchte für ein paar Monate nach Griechenland. Am Stück. Bin in der Zeit arbeitslos, aber abgemeldet, demnach muss ich mich selbst um die liebe Versicherung kümmern. Hab mal bei meiner Versicherung nachgefragt und die sagten ich müsse mich freiwillig versichern, wegen Wohnsitz in Deutschland etc.
    Hab jetzt erstmal das Statement von Spitzenverband an sie weitergeleitet, sozusagen als Grundlage. Gilt das denn auch, wen ich in der EU bin, dass ich dann trotzdem mit der Auslandskrankenversicheung argumentieren kann?

    Lieeb Grüße

    Anti

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    • Hi,
      sorry für die späte Antwort.
      Die GKV leistet innerhalb der EU ja durchaus umfangreich. Insofern ist es schwierig damit zu argumentieren, dass man einfach nur eine kostengünstigere Versicherung haben will.
      Lass uns mal wissen, wie deine KV reagiert hat.
      Gefühlt würde ich sagen, deine Karten stehen nicht richtig gut… 🙁
      LG Kai

      Antworten
  • Hi Kai,
    danke für den Artikel. Sehr hilfreich.
    Meine Frau und ich planen eine Weltreise mit Start im August: 12 Monate: Alpenüberquerung, Osteuropa, Nepal, Indien, Westaustralian, Südamerika. Eine Ergänzung die wir nützlich gefunden haben: wenn du wandern / Ski fahren willst, ist es hilfreich in den Alpenverein einzutreten (DAV). Abgesehen davon, dass es in Deutschland und Österreich Rabatte auf den Hütten gibt, haben die eine Versicherung für den Abtransport mit Hubschrauber etc drin, was in den normalen Krankenversicherungen meist nicht drin ist und schnell bis 10k€ kosten kann (übrigens auch nicht in der gesetzlichen wenn du in Österreich Ski fahren gehst).
    Wie viele andere auch, dachte ich natürlich am Anfang „hey super, Amex Platinum und hab alles drin. Dazu noch Lounge und billiger als Auslandskrankenversicherung allein. Aber so gut wie alle Versicherungen, wie die Amex auch, sind auf 90 oder 120 Tage begrenzt.
    Meine offenen Fragen sind zur Zeit noch:
    1) kann ich mit der Amex 90 Tage versichert sein und mir dann die Auslandskrankenversicherung nur noch für 9 Monate buchen und so ein bisschen Geld sparen? Oder schließt Amex das auch aus, weil ja von vornherein kein Rückflug nach Deutschland gebucht war und damit dann die Weltreise von Tag1 als Reise von länger als 90 Tagen gilt?
    2) Wir haben unseren Wohnsitz in Luxemburg und hier ist es oft etwas nervig was solche Sachen angeht. Amex z.B. verlangt einen deutschen Wohnsitz, hat uns die Karte aber trotzdem gegeben, in dem ich einfach den Wohnsitz meiner Eltern angegeben habe. Beim Postidentverfahren hat es keinen mehr interessiert, obwohl ich dort meine Luxemburgische Adresse angegeben habe. Lange Rede kurzer Sinn: die sinnvollste Versicherung für uns scheint die von STA zu sein. Weißt du ob es hier Voraussetzungen bezüglich Wohnsitz gibt (oder vielleicht noch eine andere Reiseversicherung die besser ist für Leute wie uns…).

    Zum Thema Reisegepäck oder „all in“ Versicherungen: wenn man viel fliegt, besonders mit Stopovern, halte ich das eigentlich für eine super Sache. Meine Frau fliegt jede Woche, da hast du ca. 2-3x im Jahr einen verspäteten Flug und das sind in Europa ja eh schon 250€ von der Airline und wenn du dann noch ein bisschen extra Geld von dem Kreditkartenanbieter bekommst, ist das doch ganz nett. Auf einer Weltreise ist die Chance auch gut. Ca 3% Gepäck wird falsch geroutet. Wenn du also 10 Flüge hast, hast du ne 30% Chance dass das Gepäck mal nicht ankommt. Wenn du in Dubai mit 60 Minuten Zeit umsteigst erhöht sich die Chance dramatisch. Was mich extrem nervt ist, dass ich nirgendwo mein Reisegepäck ordentlich versichern kann (oder zumindest habe ich noch nichts gefunden). Mit Laptop, iPhones, Kamera, GoPro kommen schnell 2-4k€ zusammen. Würde mal schätzen, dass mir das in Kolumbien schon mal abhanden kommen kann wenn ich im Bus nicht aufpasse.

    Antworten
    • Hi Philipp,
      danke für deinen Beitrag und auch den Hinweis zu dem Alpenverein. Alpen sind ein weißer Fleck bei mir, wie ich einräumen muss. 😉
      Zu deinen Fragen:
      Eine ganzjährige Weltreise bekommt man mit keiner Kreditkartenversicherung abgesichert; jedenfalls ist mir keine solche bekannt. Aber bis 90 Tage bzw. 120 Tage im Jahr ist schon an der oberen Grenze, was den Zeitraum angeht.
      Die Idee mit der Anschlussversicherung ab Tag 91 ist natürlich verführerisch, funktioniert aber nicht. Das schließen, glaube ich, alle AKV- Anbieter aus bzw sie haben eine Klausel in den Versicherungsbedingungen, dass die Versicherung vom Tag der Ausreise an abgeschlossen werden muss.
      Was vielleicht gehen könnte (ohne Gewähr!!) ist: In den ersten 3 Monaten der Reise die teuren USA/Kanada abreisen. Hier muss AMEX auch leisten, wenn die Reise länger als 90 Tage dauert. Dann könnte man die Jahrespolice zwar ab dem 1. Tag, aber dafür vielleicht ohne den USA/Kanada- Zuschlag abschließen.
      Ich habe das nicht auf sämtliche Versicherungsbedingungen hin geprüft, aber das könnte klappen. Ohne Gewähr, wie gesagt…
      Eine Gepäckversicherung kann gerade bei den von dir genannten Werten, natürlich sinnvoll sein- wenn sie denn in den Versicherungsbedingungen nicht faktisch jeden möglichen Schadensfall in den Bedingungen ausschließen.
      Für die Entschädigung bei Flugverspätung in der EU oder mit EU- Fluglinien braucht man ja zum Glück keine Versicherung; aber manchmal einen guten Anwalt lol.
      Gepäckverspätung hatte ich in meinem ganzen Leben genau ein Mal: vor 22 Jahren bei der Rückkehr aus Indien ist der Rucksack beim Umsteigen in Dubai falsch geroutet worden. Sonst hatte ich selbst bei wirklich kurzen Umsteigezeiten immer meinen Koffer am vorgesehenen Ort. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass ich die AMEX- Versicherung für Gepäckverspätung irgendwann mal in Anspruch nehmen kann. 😀
      Bleibt mir nur noch, euch viel Spaß zu wünschen. Die Route klingt hochinteressant.
      LG Kai

      P.S. Ach so, zum Thema Wohnsitz hat mir die Hanse Merkur auf Anfrage mal mitgeteilt, dass es reicht, bei Abschluss noch einen Wohnsitz in Deutschland gehabt zu haben, weil ja viele Reisende sich abmelden.
      Wie die STA das im Einzelnen handhabt, weiß ich gar nicht, obwohl ich gerade bei denen versichert bin. Aber ich habe auch einen Wohnsitz in Deutschland (auch wenn ich den seeeeehr selten nutze). Die STA leistet übrigens wirklich zuverlässig. Inzwischen 3 Schadensfälle in 6 Monaten gehabt.

      Antworten
  • Hallo,

    ich möchte gern erst einmal nur für 1 Monat solche eine Reise tätigen.

    Ist es auch für diesen Zeitraum möglich, sich von der gesetzlichen versicehrung befreien zu lassen?

    Antworten
  • Vielen Dank für den interessanten Beitrag! Ich habe schon einen Online-Vergleich durchgeführt und bin wirklich erstaunt was es mittlerweile für eine große Auswahl gibt. Ich habe noch ein bisschen Zeit um mich zu entscheiden, jedoch weiß ich jetzt auf was ich achten muss.
    Alles Liebe,
    Nina

    Antworten
  • Hallo Kai,
    Ich hab mich gerade hier durch die Themen gearbeitet aber noch nicht exakt gefunden, was ich suche, daher schildere ich hier mal meine Fragestellung:

    Ich bin Selbstständig (Gewerbeanmeldung) und möchte für ca 3 Monate (Ende offen) nach Skandinavien reisen. Ich wollte mich nun bei meiner GKV erkunden, ob ich zwecks Auslandsaufenthalt in Norwegen/Schweden/Finnland für diese Zeit die Versicherung kündigen darf bzw eine Anwartschaft „gewährt“ wird. Das Ganze natürlich nach Vorlage eines Nachweises über eine Auslands-Krankenversicherung. Der Sachbearbeiter nannte zwei Gründe, warum es schwierig wird:
    1. Ich bin Gewerbetreibender, kann als solcher nicht aus der Versicherung aussteigen (auch nicht in Anwartschaft, siehe unten)
    2. Ich will in Ländern der EU und des EWR reisen, mit diesen gelten Sozialversicherungsabkommen, ich kann nur dann raus aus der GKV, wenn ich in einem der Länder eine dort gültige GKV „wechsle“ (so habe ich ihn jedenfalls verstanden).
    Gleiches gilt für die Anwartschaft: diese wird nur bei Aufenthalten in Länder außerhalb der EU bzw EWR gewährt.
    Ist das allgemeingültig? Geht es nur mit norwegischer KV 😀
    Und überhaupt: wurde ich denn „vollumfänglich“ beraten,…oder wurden einfach die Hintertürchen nicht erwähnt? die wissen ja, daß ich sparen will 😉

    LG Marti

    Antworten
    • Hi Marti,
      zu der ersten Frage: Ich bin auch Gewerbetreibender und seit Jahren nicht mehr in der GKV. Dass man also als Gewerbetreibender sozusagen grundsätzlich nicht die GKV verlassen kann, ist Unsinn.
      Der zweite Punkt ist schon etwas stichhaltiger. Allerdings sind die Leistungen, die man im EU- Ausland als Gesetzlich Krankenversicherter erfährt, je nach Land uneinheitlich und bleiben oft deutlich hinter dem deutschen Standard zurück. Nicht umsonst bieten einige GKV’en ja sogar private Zusatzversicherungen über „Kooperationspartner“ an, die die Deckungslücken ausgleichen sollen.
      Lies dir mal das Positionspapier des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherungen durch, das du unter anderem hier findest: http://backpacker-weltreise.de/organisatorisches-vor-der-weltreise/gesetzliche-krankenversicherung/
      Ansonsten ist natürlich die praktikabelste Lösung, der Krankenversicherung eine Kündigung mit Einhaltung der Kündigungsfrist von zwei Monaten zu schicken und mitzuteilen, dass du auf Weltreise gehst. Welche Länder du am Ende tatsächlich bereist, ist ja deine Sache. AKV’s gelten ja in der Regel auch für die ganze Welt oder die ganze Welt ohne USA/Kanada.
      Wenn du nur für wenige Monate reist, solltest du dir überlegen, ob sich der Zirkus wirklich lohnt, denn nach Rückkehr musst du als Selbstständiger wieder sämtliche Fragebögen und Einkommensnachweise einreichen.
      Wenn du über 50 bist und/oder mehrere Jahre auf Reise gehen willst, solltest du dich noch mal explizit zum Thema Rückkehrrecht in die GKV schlau machen.
      Liebe Grüße
      Kai

      Antworten
  • Danke für die tolle Webseite. Es ist sehr schwer im Netz Infos darüber zu finden, was man am besten mit der deutschen Krankenkasse macht, wenn man für mehrere Jahre ins Ausland geht, aber vorhat, zurückzukommen. Die Informationen sind oft widersprüchlich und ich habe auch erlebt, wie Kai oft gesagt hat, dass die Krankenkassen Anwartschaften vorschlagen, selbst wenn man gesetzlich versichert ist und dies unnötig ist. Durch diese Webseite bin ich auf die Webseite des Gesundheitsministeriums aufmerksam geworden und dort habe ich ein Bürgertelefon für die Krankenversicherung (030-3406066-01) entdeckt und endlich fundierte Auskunft erhalten. Wie gesagt meine Frage drehte sich ausschließlich um die deutsche Krankenkasse bei Auslandsaufenthalt. Ich denke nicht, dass man dort richtig ist, wenn man Fragen zur Auslandskrankenversicherung hat.

    Antworten
  • Hallo Kai,
    ein kleiner HInweis von mir zu deiner Seite:

    Die Verlinkung zu den guten AuslandsKV sind nicht aktiv.

    Habe direkt dann die STA Travel ausgewählt und versucht dort online ein Angebot zu bekommen aber nix dort, selbst mit veränderten Eingabedaten…
    Hast du Infos/Vermutungen dazu ?

    Ansonsten -Hut ab- für deine online Unterstützung der vielen Leute hier !!!!

    Sehr beeindruckend und lass dich nicht abschrecken von gelangweilten Juristen :-///

    Beste Grüße aus Dresden.

    Andreas

    Antworten
    • Hi Andy,
      die STA Travel hat ihr Affiliate- Programm vorübergehend außer Kraft gesetzt, wodurch sämtliche Links ins Nichts führen. Ist nervig, aber es macht keinen Sinn,, jetzt überall auf der Webseite solche Links händisch zu entfernen.
      STA Travel hat aktuell zwei Probleme: Zum einen hat man die Preise dort deutlich erhöht, weshalb ich sie zumindest für über 40-Jährige nicht mehr uneingeschränkt empfehle.
      Was aber noch schwerwiegender ist, ist der Pandemieausschluss; bei Ausspruch einer Reisewarnung erlischt demnach der Versicherungsschutz 14 Tage später. In normalen Zeiten kann man aus einem Land mit Reisewarnung einfach ausreisen und weiterziehen. Wenn aber die Reisewarnung die ganze Welt betrifft, ist eine Versicherung mit einem solchen Ausschluss natürlich komplett wertlos.
      Viele Grüße
      Kai

      Antworten

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