Konten und Kreditkarten

Kreditkarte Weltreise ► Bargeldversorgung und Bezahlen im Ausland

Reiseländer können noch so günstig sein: Am Ende müsst ihr noch in jedem Land der Welt bezahlen. Um die Bargeldversorgung und das Bezahlen im Ausland geht es in diesem Artikel. Welche ist die beliebteste Weltreise Kreditkarte? Die beliebtesten Reisezahlungsmittel und Möglichkeiten der Bargeldversorgung im Ausland stelle ich euch hier vor.

Kreditkarte Weltreise – Bezahlen im Ausland

Kreditkarten sind inzwischen so verbreitet, dass man nicht mehr gezwungen ist, seine gesamte Reisekasse bar bei sich zu tragen und auch Reiseschecks werden nicht mehr benötigt. Mit vielen Kreditkarten muss man zudem keine Gebühren für Barabhebungen mehr zahlen, und die Umtauschkurse bei Bargeldabhebungen sind regelmäßig günstiger als in Wechselstuben.

Neben den Kosten für Bargeldabhebungen im Ausland sind kostenfreie Fremdwährungstransaktionen ein wichtiger Faktor für die Auswahl der richtigen Weltreise Kreditkarte. Leider haben viele Banken in den letzten Jahren der Nullzinspolitik ihre Kreditkartenangebote verschlechtert. Einige der besten Reise- Kreditkarten sind heute für Traveller weitgehend untauglich geworden. Ich stelle euch die besten Weltreise Kreditkarten kurz vor und fasse auch weitere Reisezahlungsmittel zusammen.

Die beste Weltreise Kreditkarte – Hanseatic Genial Card

Der neue Stern am Himmel der Reisekreditkarten ist die Genial Card der Hanseatic Bank. Während viele Banken in Zeiten der Krise ihre kostenlosen Angebote zusammenstreichen, hat die Hanseatic ihre Kreditkarte aufgewertet. Die Genial Card der Hanseatic Bank ist derzeit wohl die beste Reisekreditkarte am Markt.

Die Kreditkarte hat keine Jahresgebühr und verlangt keine Gebühren beim Zahlen in Fremdwährungen. Auch die Bargeldversorgung am Geldautomaten im Ausland ist gebührenfrei. Einzig die Fremdgebühren der Automatenbetreiber werden nicht erstattet. Aber das tut heute keine Bank mehr. Oft gibt es die Hanseatic Genial Card sogar noch mit einem Startguthaben. Besser gehts nicht.

Ich habe der Hanseatic Genial Card einen eigenen Artikel mit allen Features der Reisekreditkarte gewidmet. Hier könnt ihr auch direkt zur Hanseatic Bank und die Genial Card beantragen.

Zur Genial Card*

Fast genauso gut – Die Barclays VISA Card

Auch die VISA Card von Barclays erfüllt die drei Grundvoraussetzungen einer perfekten Weltreise Kreditkarte:

  • keine Jahresgebühr
  • keine Fremdwährungsgebühren
  • keine Gebühren für die Geldabhebung am Automaten im Ausland

Auch zur Barclays VISA habe ich einen eigenen Artikel geschrieben. Gemeinsam mit der Hanseatic Bank sind die beiden meines Erachtens die aktuell besten Reisekreditkarten auf dem deutschen Markt – jedenfalls wenn die Kostenfreiheit das Hauptkriterium ist.

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American Express

Nicht unbedingt als Reisezahlungsmittel für unterwegs ist die AMEX Kreditkarte in Gold geeignet, weil Fremdwährungstransaktionen hohe Gebühren verursachen, aber es kann interessant sein, seine Flugtickets, Hotelzimmer o.ä. mit der American Express zu zahlen, weil die AMEX Gold die attraktivste Kreditkarte zum Meilensammeln ist. Wenn ihr also euer Round-the-world- Ticket, eure Agoda- Buchungen und eure Auslandskrankenversicherung mit der AMEX zahlen könnt, habt ihr schon eine Menge Bonusmeilen gesammelt, bevor ihr überhaupt losgeflogen seid.

Dazu gibt es beim Abschluss der AMEX Gold Card Willkommensboni von bis zu 40.000 Punkten. Darüber hinaus habt ihr ein umfangreiches Reiseversicherungs- Paket wie Auslandkrankenversicherung, Reiserücktritts, Kfz- Schutzbrief oder Verkehrsmittel- Unfallversicherung. Wer dazu auch noch oft online einkauft, sammelt mit jedem ausgegebenen Euro Punkte. Selbstständige mit einem Onlinebusiness können sogar ihre Werbekosten bei Amazon oder Facebook mit Kreditkarte zahlen. Überhaupt sind geschäftliche Ausgaben natürlich ein absoluter Punkte- Booster, der euch tollen Prämienflügen näher bringt.

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Eurowings Gold Kreditkarte

Ich gönne mir mit der Eurowings VISA Gold Karte inzwischen auch eine kostenpflichtige Weltreise Kreditkarte. Kostenpflichtig ist sie allerdings erst ab dem zweiten Jahr – im ersten Jahr ist sie kostenlos. Für 99 Euro ab dem zweiten Jahr gibt es dann eine Reihe von Vorteilen.

  • Kostenlos Bargeld abheben im Ausland
  • Keine Fremdwährungsgebühren beim Bezahlen im Ausland
  • Auslandskrankenversicherung für Reisen bis zu 90 Tage ohne Selbstbeteiligung. Ehepartner und Kinder bis 25 Jahren sind auch abgesichert.
  • Mietwagen- Vollkaskoversicherung, man braucht also keine Zusatzversicherungen mehr bei Autoanmietung
  • Eine Miles and More Meile je zwei ausgegebenen Euro

Die einzige Karte, mit der man sowohl im Ausland gebührenfrei Geld abheben und ohne Fremdwährungsgebühr bezahlen und darüber hinaus auch noch Meilen bei einem Vielfliegerprogramm sammeln kann, ist meines Wissens aktuell die Eurowings VISA Gold Kreditkarte.

Miles and More ist das Vielfliegerprogramm der Lufthansa Gruppe und ihr könnt mit euren Meilen hier Prämienflüge bei sämtlichen Star Alliance Partnern buchen. Wer lange im Nicht- Euro- Ausland unterwegs ist, für den macht die Eurowings Gold Kreditkarte trotz der Jahresgebühr ab dem zweiten Jahr auf jeden Fall Sinn. Auch zur Eurowings Kreditkarte gibt es einen eigenen Artikel. Hier könnt ihr direkt die Eurowings VISA Karte beantragen.

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DKB Visa Card

Bis Mitte 2016 bot die DKB diesen Service der Fremdgebühren- Erstattung auch noch. Heute gibt es Girokonto und Visa Karte bei der DKB zwar immer noch kostenlos, aber das kostenlose Geldabheben und das gebührenfreie Bezahlen mit der Karte im Ausland gibt es nur noch als so genannter Aktivkunde mit einem monatlichen Mindest- Habenumsatz von 700 Euro.

Wer diese Voraussetzung problemlos erfüllt, für den ist die DKB tatsächlich auch weiterhin reizvoll, weil immer mehr Banken ihre Kreditkarten im Auslandseinsatz kostenpflichtig machen. Allerdings geht der Kostendruck auch an der DKB nicht mehr vorbei. Ende 2021 hat die DKB ihre bisher kostenlose VISA Kreditkarte kostenpflichtig gemacht. Als kostenloses Produkt gibt es nun eine VISA Debitkarte, mit der auch im Ausland kostenlos Bargeld abgehoben werden kann. Auch werden keine Fremdwährungsgebühren berechnet. Der Haken an der Sache ist, dass viele Autovermieter und auch einige Hotelketten keine Debitkarten für die Kautionshinterlegung akzeptieren. Man benötigt auf Reisen also weiterhin eine echte Kreditkarte, wenn man gelegentlich Autos mieten will.

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Bezahlen im Ausland – Bargeld zu Hause tauschen?

Das Eindecken mit Fremdwährung im Heimatland macht heute keinen Sinn mehr, denn erstens wird auch hier zu miesen Kursen umgetauscht und zweitens gibt es selbst auf den kleinsten Flughäfen in der Regel Geldautomaten. Hier kann man sich mit Bargeld eindecken, während man auf das Gepäck wartet. Zweckmäßig ist es, sich auf dem Flughafen eine Dose Cola o.ä. zu kaufen, um dann passendes Kleingeld für das Taxi zu haben.

Weltreise- Konto online führen

Wenn man länger auf Reisen ist, sollte man sein Girokonto und sein Kreditkartenkonto auf Onlinebasis umstellen, damit man unterwegs Zugriff hat. So kann man auch sicherstellen, dass die Kreditkarte immer genug Guthaben aufweist, damit man gebührenfrei Geld im Ausland abheben kann.

N26 kostenloses Girokonto

Zugegeben, es war am Anfang ein bisschen gewöhnungsbedürftig, sein Bankkonto in seinem Handy mit sich herumzutragen. Das Anlegen von Daueraufträgen ist mit den elend langen IBAN’s auch immer noch nervig, aber ansonsten haben Banking Apps eine Menge Vorteile. Der Hauptvorteil bei N26 ist neben der deutschen IBAN natürlich, dass es kostenlos ist.

Das kostenlose Internet- Konto der N26 beinhaltet auch eine kostenlose Mastercard Debit Card. Debitkarten werden allerdings von z.B. Mietwagenfirmen nicht als Kaution akzeptiert.

  • √ Keine Jahresgebühr
  • √ 3 kostenlose Geldabhebungen in Deutschland pro Monat, Abhebungen im Einzelhandel unbegrenzt
  • √ Keine Gebühren für Fremdwährungstransaktionen
  • Θ Abhebungen in anderen Währungen als Euro kosten 1,7% Gebühr

Als Haupt- Reisekreditkarte taugt die N26 Mastercard Debit nichts, aber als Backup auf einer längeren Auslandsreise ist sie absolut okay.

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Revolut kostenloses Girokonto

Revolut ist ebenfalls eine Banking App, die euch ein kostenloses Girokonto beschert. Bekannt geworden ist Revolut, weil es praktisch die einzige Möglichkeit bietet, mit Banküberweisungen und SEPA Lastschriften Miles and More Meilen kostenlos zu sammeln. So könnt ihr mit eurer Miete, Telefon, DSL, Handy, Strom- oder Gasrechnung jeden Monat Meilen sammeln. Hier gehts zu meinem Artikel über Revolut.

Revolut kann aber noch viel mehr als nur Girokonto. So ist natürlich auch eine kostenlose Mastercard Debit mit dabei und ihr könnt endlos viele Single Use Kreditkarten generieren, die ihr für Onlineeinkäufe nutzen könnt. Wie der Name sagt, sind diese Karten nur einmal benutzbar. Missbrauch eurer Kreditkartendaten ist daher nicht möglich.

Außerdem könnt ihr Währungen kostenlos tauschen und sogar Aktien, Rohstoffe oder Kryptowährungen hier weitgehend gebührenfrei kaufen. Das gute am Währungsumtausch: Revolut verwendet wochentags den Interbankenkurs, so dass ihr unter der Woche eigentlich immer den besten Wechselkurs bekommt.

Auch das kostenpflichtige Revolut Metal kann sinnvoll sein. Mir wurde vor ein paar Monaten meine Eurowings Kreditkarte im Ausland wegen einer nicht autorisierten Transaktion gesperrt. Ich hatte zwar noch die DKB Karte als Backup (und habe auch ein thailändisches Bankkonto, so dass es nicht ganz so schlimm war). Aber ich hasse es, wenn ich für meine Ausgaben kein Cashback oder keine Meilen bekomme. Also habe ich das Revolut Metal Konto gebucht. Darin enthalten ist der weltweite Express DHL Express Versand einer gravierten Metall- Kreditkarte, die in Fremdwährungen ein Prozent Cashback bringt – zusätzlich zu den Meilen, die ich mit der Aufladung des Kontos sammle. Keine 72 Stunden später war meine neue Revolut Kreditkarte in Thailand angekommen.

Jetzt das kostenlose Revolut Konto beantragen!

Zu Revolut*

Comdirect

Für Studenten oder Selbstständige bietet die Comdirect aktuell das attraktivste Paket mit kostenlosem Girokonto, kostenloser Kreditkarte und kostenloser Bargeldversorgung im Ausland. Zudem gibt es häufig Aktionen mit Startguthaben bzw. Payback- Punkten (=Miles & More- Prämienmeilen) bei Kontoeröffnung. Mehr Infos gibt es hier.

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Update: Mit Übernahme der Comdirect durch die Commerzbank sind die Kontobedingungen sukzessive verschlechtert worden. Das Girokonto ist nur noch kostenlos, wenn ihr einen monatlichen Mindesteingang habt. Alternativ könnt ihr monatlich mindestens eine Sparplantransaktion in eurem kostenlosen Depot ausführen. Ansonsten kostet das Konto 4,95 Euro monatlich, was eine Menge Geld für ein Onlinekonto ist. Auch die VISA Card ist keine echte Kreditkarte mehr sondern eine Debitkarte mit den gleichen Problemen wie bei der DKB.

Als bedingungslos kostenloses Girokonto bleibt neben einigen Banking Apps nun noch die DKB. Wenn man diese mit der Genial Card der Hanseatic Bank oder der Barclays VISA kombiniert, hat man derzeit wohl das bestmögliche Paket.

Kostenfalle Direktumrechnung in Euro

Eine typische Kostenfalle bei der Bargeldabhebung am Geldautomaten im Ausland, aber auch beim Bezahlen in Fremdwährung ist die oft angebotene Direktumrechnung in Euro. Damit wird Transparenz suggeriert, aber tatsächlich einfach nur abgezockt, denn die Wechselkurse, die man bei diesem so bequem klingenden Service bekommt, liegen deutlich unter dem Wechselkurs, den die eigene Bank bzw. das Kreditkarteninstitut gewährt.

Deshalb: Wenn einem der Geldautomat die Abrechnung in Euro anbietet- immer ablehnen!

Das Gleiche kann einem auch in Geschäften passieren, in denen man einen Preis in einer Fremdwährung mit seiner Kreditkarte bezahlen möchte. Auch hier bieten Verkäufer manchmal die Zahlung in Euro an oder fragen ganz dreist gar nicht lange sondern machen das einfach. Wann immer einem im Nicht- Euro- Ausland ein Zahlbetrag in Euro genannt wird, kann man fast sicher sein, dass man hier draufzahlt. Man sollte daher auf Zahlung in der Landeswährung bestehen.

Bezahlen im Ausland – Bargeld

Stellt euch mal vor, ihr seid gerade irgendwo auf der Welt fernab der Heimat unterwegs und plötzlich wird eure Kreditkarte am Geldautomaten eingezogen oder sie funktioniert plötzlich nicht mehr. In Panik ruft ihr bei eurer Bank an und die teilen euch lapidar mit, dass es „auffällige Transaktionen“ mit eurer Karte gab und diese deshalb sicherheitshalber gesperrt wurde…

Das passiert häufiger, als man denkt. Man kann dem ein Stück weit entgegen wirken, indem man seiner Bank schreibt, wo man sich in der nächsten Zeit aufhält, aber tatsächlich können eure Kreditkarten- Daten ja auch mal gehackt oder kopiert worden sein (ist mir zwei Mal passiert).

Auch wenn kein Anlass mehr besteht, seine gesamte Reisekasse in Bar mit sich herumzutragen, so ist doch für solche Fälle eine kleine Bargeldreserve vorzuhalten. So kann man seine täglichen Ausgaben auch ohne Kreditkarte für eine Weile bestreiten. Darüber hinaus gibt es auch im Jahr 2021 immer noch Länder und Gegenden mit einer schwachen ATM- Abdeckung. Ich war kürzlich auf den Malediven und dort gibt es weiß Gott nicht auf jeder kleinen Insel einen Geldautomaten. Das Gleiche gilt für die wunderschöne Insel Koh Mak im Golf von Thailand. Kein einziger ATM auf der ganzen Insel!

Meine persönliche Erfahrung ist, dass man mit US Dollar insgesamt besser fährt, weil diese in vielen Ländern direkt als Zahlungsmittel akzeptiert werden und nicht erst mühsam umgetauscht werden müssen.

Achtet darauf, dass die Dollar- Noten, die ihr mitnehmt unbeschädigt sind. In vielen Ländern weigern sich Verkäufer und selbst Hotels, beschädigte (insbesondere eingerissene) Dollar- Noten anzunehmen. Achtet in solchen Ländern auch darauf, dass euch der Verkäufer nicht mit dem Wechselgeld selbst beschädigte Geldnoten unterschiebt.

Bezahlen im Ausland – Traveller- Checks

Ich finde, dass Traveller- Checks in erster Linie nostalgischen Wert haben, weil es einen an die Reisen in seiner Jugend erinnert, als Kreditkarten noch nicht so weit verbreitet und Geldautomaten in vielen Entwicklungsländern noch gar nicht existent waren. Auch unter Sicherheitsaspekten liegen Traveller- Checks natürlich immerhin vor Bargeld, denn sie werden bei Verlust ersetzt und der Räuber kann wegen der fehlenden zweiten Unterschrift nichts damit anfangen.

Meine eigene Aversion gegen Traveller- Checks rührt wahrscheinlich von meiner schlechten Erfahrung her, die ich Ende der 90’er mit DM- Checks in Indien gemacht habe, wo wir den Großteil unserer Reisekasse in diesem Zahlungsmittel angelegt hatten und in ganz Varanasi in Ostindien keine Bank fanden, die uns diese in Rupien umtauschen wollte.

Das ist im Euro- Zeitalter (und erst Recht nicht, wenn man sie auf Dollar ausstellen lässt) zwar kein Problem mehr, doch die Verwaltungskosten von 1% des Nennwertes (plus die Umtauschgebühren) sowie die Tatsache, dass es sich dabei um zusätzliches Papier handelt, dass das Portemonnaie (oder den Geldgürtel/Brustbeutel) unnötig aufdickt, lassen mich davon Abstand nehmen, Traveller- Checks mit mir rumzuschleppen.

Außerdem trägt man natürlich das Wechselkursrisiko, wenn man Checks in spekulationsgefährdeten Währungen wie dem Dollar oder Euro über mehrere Monate mit sich rumträgt.

Seit 2015 gibt es inzwischen Traveller Checks nicht mehr, da die herausgebenden Kreditinstitute das Angebot eingestellt haben.

 Bargeldversorgung im Ausland – Geldtransfer

Wenn mal alles schief läuft und man kurzfristig Bargeld benötigt, gibt es natürlich auch die Notfall- Option, sich Bargeld schicken zu lassen. Die größten Anbieter sind Western Union und Moneygram. Der Geldversand geht zwar schneller als über ein herkömmliches Bankkonto, kostet aber natürlich auch deutlich mehr, so dass diese Option eigentlich nur in Frage kommt, wenn man ausgeraubt wurde und akut Bargeld benötigt.

Achtung: Für das Empfangen von Geld über Western Union oder andere Anbieter benötigt man natürlich einen gültigen Ausweis. Wenn man sich Geld schicken lassen will, weil man all seine Papiere verloren hat oder ausgeraubt wurde, kann das also schwierig sein.

Für Digitale Nomaden oder Expats, die sich länger in einem Land aufhalten und die dort ein Konto eröffnet haben, stellt sich ja vor allem das Problem des kontinuierlichen Transfers vom deutschen Konto auf das Konto im Reiseland. Die Kosten für eine interntionale Banküberweisung in eine andere Währung ist bei den meisten Banken leider immer noch sehr teuer.

Eine gute Alternative ist der Service TransferWise, an den man von seinem deutschen Bankkonto einen Betrag auf ein deutsches Bankkonto von TransferWise überweist und TransferWise einem dann innerhalb von ca. vier Tagen den entsprechenden Betrag in der gewünschten Fremdwährung auf ein Konto in diesem Land auszahlt. Die Gebühren sind deutlich niedriger und die Umtauschkurse sind deutlich besser als bei anderen Überweisungsarten. Ein klasse Service insbesondere für Expats oder wenn man sich aus anderen Gründen länger in einem Land aufhält.

Schaut mal rein bei Wise.*

Nebenbei: In vielen Ländern der Welt benötigt ihr einen Reiseadapter, weil die deutschen Stecker nicht in die Steckdose passen. Ich empfehle diesen kleinen, kompakten Universalstecker, mit dem ich bisher in allen Ländern, die ich bereist habe, gut zurecht gekommen bin.

TOPICO Reiseadapter GLOBAL, weiß
  • Reiseadapter global
  • Bestehend aus 3 teilen – geeignet für uk
  • Europa
  • USA
  • Asien und australien

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Kreditkartenrechner im Vergleich

Kreditkarte Weltreise und Bezahlen im Ausland – Fazit

Es gibt sie noch, die kostenlose Weltreise Kreditkarte. Dabei empfehle ich eine Reisekreditkarte für unterwegs ohne lästige Gebühren wie Genial Card oder VISA Barclays und eine Kreditkarte zum Meilensammeln für die Ausgaben rund um die Weltreise (Flugticket, Auslandskrankenversicherung, Hotelbuchungen etc.). Wer lange unterwegs ist und viel fliegt, für den ist die AMEX Platinum eine gute Investition. Diese ist zwar nicht billig, spart euch unterwegs mit Reiseguthaben, Restaurantguthaben, weltweitem kostenlosen Loungezugang am Flughafen und einem mächtigen Reiseversicherungspaket mit Mietwagenvollkasko oder Auslandskrankenversicherung bis zu acht Monaten im Jahr aber eine unglaubliche Menge Geld.

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Wer schreibt denn hier?

Kai hat sich 2015 nach Jahren des Reisens schrittweise aus Deutschland verabschiedet und lebt seitdem die meiste Zeit des Jahres in Asien. In seinem früheren Leben hat er 10 Jahre in der Arbeits- und Sozialrechtsberatung gearbeitet.



1 Kommentar zu „Kreditkarte Weltreise ► Bargeldversorgung und Bezahlen im Ausland“

  1. Wir waren ein halbes Jahr in 28 Ländern unterwegs und sind mit der DKB-Kreditkarte sehr gut gefahren. In der Regel gab es keine Gebühren am Geldautomaten beim Abheben. Wenn es doch mal welche gab, genügt im Nachgang eine kurze Mail an die DKB mit einigen Daten (Land, Bankname, Datum und Uhrzeit des Abhebens, Gebühr die man zahlen musste – steht alles auf dem Beleg) und schwupp hat man nach einigen Tagen das Geld wieder auf seinem Konto. Wirklich super!
    Für den Notfall hatten wir auch immer noch eine Mastercard dabei, was wirklich zu empfehlen ist. An ein oder zwei Stellen hatten wir keine Möglichkeit, mit einer VISA zu zahlen, dafür aber mit Mastercard.

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