DKB Visa Card

Kostenlose Barclaycard VISA Reisekreditkarte ohne Fremdwährungsgebühren

Die Barclaycard Kreditkarten laufen bei Travellern immer so ein bisschen unter dem Radar. Das ist schade, denn sowohl die Eurowings Kreditkarte, mit der man auch in Fremdwährungen Meilen sammeln kann, wie auch die komplett kostenlose Barclaycard VISA sind hervorragend für den Einsatz unterwegs geeignet. Die kostenlose Barclaycard VISA stelle ich euch in diesem Artikel einmal vor.

Barclaycard Visa: Alle maßgeblichen Funktionen kostenlos

Während die Eurowings Kreditkarte von Barclaycard nur im ersten Jahr kostenlos ist, ist die Barclaycard VISA dauerhaft kostenlos. Darüber hinaus erfüllt sie die typischen Anforderungen an eine Reisekreditkarte: sie ermöglicht das bargeldlose Bezahlen im Ausland ohne jede Auslandseinsatz- oder Fremdwährungsgebühr und sie ist kostenlos bei der Bargeldbeschaffung am Geldautomaten im Ausland. Die drei maßgeblichen Vorteilen – keine Jahresgebühr, keine Fremdwährungsgebühr, keine Gebühr für Geldabhebungen im Ausland – sind also alle erfüllt und zwar bedingungslos.

Darüber hinaus gibt es die Barclaycard Visa aktuell noch mit einem Startguthaben von 50 Euro, was ungewöhnlich gut für eine kostenlose Kreditkarte ist.

Zudem wird euch mit der Beantragung nicht auch gleich noch ein Girokonto angedreht, was natürlich Vor- und Nachteil sein kann. Viele mögen ganz glücklich mit einem zusätzlichen Girokonto sein, besonders wenn es kostenlos ist. Andere sind dagegen genervt, dass sie noch zwangsweise mit einem Girokonto beglückt werden. Bei Barclaycard kommt die kostenlose VISA jedenfalls ohne Girokonto und ihr könnt euer Verrechnungskonto flexibel wählen.

Als weiteren Vorteil, der für mich persönlich allerdings eher unter „ferner liefen“ läuft, gibt es einen Cashback von 5% für Reisebuchungen bei dem Partner „Reiseservice Plus“. Ich persönlich binde mich bei Reisebuchungen ungerne an ein bestimmtes Reisebüro, weil die Preise dafür viel zu flexibel sind und es in den meisten Fällen anderswo dasselbe Produkt für mehr als 5% günstiger gibt.

Barclaycard Visa: Die Nachteile

Wenn alles kostenlos ist, fragt man sich unwillkürlich, wie die Bank bzw. der Kartenherausgeber denn eigentlich Geld damit verdient. Bei vielen Kartenherausgebern ist deshalb eine unsympathische Teilzahlungsfunktion voreingestellt, die hohe Zinsen verursacht. Ist aber nicht so schlimm, denn wie bei der Hanseatic Genial Card könnt ihr auch bei Barclays die Teilzahlungsfunktion abstellen. Dann wird der Rechnungsbetrag monatlich ganz normal von eurem Konto abgebucht.

Voreingestellt ist eine Teilzahlung von 3,5% (mindestens 50 Euro), für alle über 50 Euro hinausgehenden Beträge würden dann Sollzinsen von satten 16,99% fällig.

Ein weiterer Nachteil ist, dass die Barclaycard VISA keine Fremdgebühren bei der Abhebung von Bargeld im Ausland erstattet. Da es aber keine Kreditkarte mehr gibt, die die Erstattung anbietet, unterscheidet sich die Barclaycard VISA hier nicht von anderen Anbietern. Als letzte Kreditkarte hatte die Santander Visa 1plus Fremdgebühren erstattet, dies aber kürzlich bei einer erheblichen Devaluation ihrer Leistungen gestrichen.

Barclaycard Visa: Das Angebot

  • Für volljährige Einkommensbezieher mit deutschem Wohnsitz
  • Keine jährliche Grundgebühr
  • Keine Auslandseinsatzgebühr oder Fremdwährungsgebühr
  • Keine Gebühr für Geldhebungen im Ausland

Zum Angebot *

Kostenlose Barclaycard Reisekreditkarte: Fazit

Wer einfach nur eine kostenlose Reisekreditkarte ohne Schnickschnack braucht, ist mit der Barclaycard VISA perfekt bedient. Wenn ihr den monatlichen Rechnungsbetrag mit eurem Revolut- Konto überweist, sammelt ihr mit euren Kreditkartenausgaben sogar noch Bonusmeilen.

Wenn ihr verreist, solltet ihr unbedingt darauf achten, dass ihr mit einer Auslandskrankenversicherung ausreichend abgesichert seid. Wir stellen euch die drei beliebtesten Langzeit- Auslandskrankenversicherungen für Backpacker vor. Außerdem empfehle ich euch die Lektüre meiner aktualisierten Übersicht zu den besten kostenlosen Reisekreditkarten 2020.

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Wer schreibt denn hier?

Kai hat sich 2015 nach Jahren des Reisens schrittweise aus Deutschland verabschiedet und lebt seitdem die meiste Zeit des Jahres in Asien. In seinem früheren Leben hat er 10 Jahre in der Arbeits- und Sozialrechtsberatung gearbeitet.



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