Arbeiten auf der Weltreise

Sehen wir der traurigen Wahrheit ins Gesicht: Die Wenigsten haben genug Geld auf der hohen Kante, um ein ganzes Jahr davon „Urlaub“ zu machen. Man wird also unterwegs arbeiten müssen (manche auch wollen), um die Reisekasse aufzufüllen oder zumindest kostenneutral zu leben.

WWOOFen

Eine schöne Möglichkeit, „Arbeit gegen Kost und Logis“ zu praktizieren, ist das WWOOFen, das für WORLD-WIDE OPPORTUNITIES ON ORGANIC FARMS steht und das es inzwischen auf allen Kontinenten gibt.

Das Prinzip des WWOOFen ist dabei so simpel wie genial: Man arbeitet für mindestens zwei Tage ca. 6 Stunden täglich auf ökologischen Farmen und bekommt dafür Kost und Logis frei.

Kleiner Schönheitsfehler: Das WWOOFen ist in vielen Ländern nur halb legal, weil die Visa- Bestimmungen eine Arbeitsaufnahme nicht zulassen. Deshalb warnt man auf der deutschen WWOOF- Webseite auch davor, bei der Immigration irgendetwas von Arbeit oder WWOOF zu erzählen und wahrscheinlich ist es auch ratsamer, als Aufenthaltsadresse ein x-beliebiges Hotel anzugeben als den Hof, auf dem man arbeiten will.

Man verdient so zwar kein Geld, aber immerhin gibt man auch keines (oder weniger) aus…

Wer mehr dazu wissen will, geht auf die Seite von WWOOF.net mit einer Liste und Kontaktdaten aller Länder.

Work and Travel

Im Gegensatz zum WWOOFen ist das Arbeiten mit dem „Work and Travel“ oder auch „Working Holiday“- Visum, das einige beliebte Backpacker- Länder anbieten, legal. Dafür gibt es andere Beschränkungen, über die man sich rechtzeitig informieren sollte.

Wir stellen hier die fünf wichtigsten Länder kurz vor: Australien, Kanada, Neuseeland, Singapur und die USA.

Australien: Working Holiday Maker