Griechische Fähren

Griechische Inseln Fährverbindungen – Überblick

Über 3000 Inseln zählen zum Territorium Griechenlands, immerhin 113 davon sind dauerhaft bewohnt und viele sind auch touristisch erschlossen und zählen zu den beliebtesten Urlaubsgebieten Europas. Ich gebe euch hier einen Überblick über die wichtigsten Fährverbindungen zwischen den griechischen Inseln.

In Zeiten von Corona lernen wir wieder die schönen Reiseziele innerhalb Europas zu schätzen und die griechischen Inseln gehören zu den spektakulärsten Reisedestinationen. Viele griechische Inseln sind für den Pauschaltourismus erschlossen, doch gerade die kleineren Inseln sind noch unberührter und das macht sie für den Individualtourismus natürlich hochinteressant. Umso mehr, als die Verbindungen unter den griechischen Inseln  auch noch exzellent sind.

Griechische Inselgruppen – grobe Einteilung

Grob können die griechischen Inseln unterteilt werden in die folgenden Inselgruppen:

  • Inseln im Ionischen Meer
  • Inseln in der Ägäis
    • Sporaden (Nördliche Ägäis)
    • Kykladen (Südliche Ägäis)
    • Östliche Ägäis/Dodekanes
    • Kreta
Griechenland
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Griechische Inseln im Ionischen Meer

Das Ionische Meer ist das Gebiet westlich des griechischen Festlandes, das Italien zugeneigt ist. Die bekanntesten und beliebtesten griechischen Inseln im Ionischen Meer sind wohl Korfu und Zakynthos, weitere Inseln sind Ithaka, Lefkada oder Kefalonia.

Inselhüpfen unter Einbeziehung der Inseln im Ionischen Meer ist schwierig, da es keine Fährverbindungen z.B. von Korfu in die Ägäis gibt. Auch Fähren von Athen ins Ionische Meer beschränken sich im Großen und Ganzen auf Korfu, während Zakynthos oder Kefalonia nicht von Athen aus bedient werden. Um mit der Fähre dorthin zu gelangen, muss man von Kyllini im Nordwesten der Peloponnes abfahren. Während der Sommermonate gibt es auch eine tägliche Fähre von Patras nach Kefalonia und Ithaca.

Untereinander sind die Ionischen Inseln recht gut durch Fährverbindungen verbunden.

Griechische Inseln in der nördlichen Ägäis/Sporaden

Obwohl die Sporaden und die „nördliche Ägäis“ nicht dasselbe sind, lassen sich unter den Begriffen die zahlreichen Inseln nördlich der Kykladen geographisch gut zusammenfassen und von den kulturhistorisch eher zusammengehörigen und touristisch gut erschlossenen Kykladen abgrenzen.Von den zahlreichen Inseln der Nordägäis haben es kaum welche in die Kataloge der internationalen Tourismuskonzerne geschafft. Entsprechend geht es auf vielen Inseln hier noch etwas beschaulicher zu als auf Mykonos oder Kreta. Der Tourismus speist sich hier überwiegend aus griechischen Urlaubern. Thasos, Samothraki oder Limnos gehören hier zu den bekannteren Inseln.

Griechische Inseln in der östlichen Ägäis/Dodekanes

Die Inseln in der östlichen Ägäis sind deutlich näher am türkischen Festland als als am griechischen. Auch hier handelt es sich nicht um eine klassische Inselgruppe sondern einfach um eine Zusammenfassung aus geographischen Gründen. Eine eigene Inselgruppe bildet die Dodekanes, die sich südlich der eigentlich als Ostägäis bezeichneten Hauptinseln Lesbos, Samos und Chios um die Inseln Kos, Karpathos und Rhodos gruppieren.

Die Inseln der Dodekanes sind untereinander durch zahlreiche Fährverbindungen miteinander verbunden. Zu den nördlichen Inseln gibt es zudem Fährverbindungen nach Samos.

Griechische Inseln in der Südlichen Ägäis /Kykladen

Die meisten der bekannten, touristisch erschlossenen griechischen Inseln gehören zu der Inselgruppe der Kykladen in der südlichen Ägäis. Hierzu zählen die Party- Insel Mykonos ebenso wie die traumhaft schöne Vulkaninsel Santorini. Weitere schöne Kykladen- Inseln sind Tinos, Andros, Naxos oder Milos, die alle wunderschöne Strände mit kristallklarem Wasser, dafür aber nur eingeschränkte touristische Infrastruktur oder gar Nachtleben zu bieten haben.

Kreta

Kreta ist nicht nur die größte der griechischen Inseln sondern auch die am südlichsten gelegene. Kreta verfügt über vier Fährhäfen (von West nach Ost: Chanya, Rethymnon, Heraklion und Sitia), die alle an der Nordküste gelegen und über die Küstenstraße gut erreichbar sind. Fährverbindungen gibt es von hier nach Athen, zu den Kykladen und zu einigen dodekanischen Inseln.

Fährverbindungen von/nach Kreta

Im Einzelnen gibt es folgende Fährverbindungen zu den Kykladen:

  • Kreta – Anafi (4 bis 4,5 Stunden)
  • Kreta – Andros (ca. 11 Stunden)
  • Kreta – Ios (3 bis 6 Stunden)
  • Kreta – Milos (4 bzw. 11 Stunden)
  • Kreta – Mykonos (5 bis 8 Stunden)
  • Kreta – Naxos (ca. 4 Stunden)
  • Kreta – Paros (4 bis 7 Stunden)
  • Kreta – Thira (2 bis 6 Stunden)
  • Kreta – Tinos (ca. 9 Stunden)

Zu den Inseln des Dodekanes gibt es von Kreta folgende Verbindungen:

  • Kreta – Chalki (9 bis 12 Stunden)
  • Kreta – Diafani (6 bis 10 Stunden)
  • Kreta – Karpathos (5 bis 8 Stunden)
  • Kreta – Kasos (3 bis 6 Stunden)
  • Kreta – Rhodos (11 bis 14 Stunden)

Nach Athen gibt es ab Kreta die folgenden Fährverbindungen:

  • Kreta – Piräus (7 bis 17 Stunden)
  • Kreta – Rafina (ca. 13 Stunden)

In dieser Suchmaske* könnt ihr ALLE verfügbaren Routen zwischen den griechischen Inseln checken und euch gleich Verfügbarkeiten und Preise anzeigen lassen:

Die sehr schwankenden Zeitangaben liegen zum einen an den unterschiedlichen Häfen auf Kreta, von denen die Fähren abfahren und zum anderen natürlich an den Fähren selbst. Kreta- Fähren werden von fünf Reedereien betrieben: Seajets, Minoan Lines, Golden Star Ferries, Anek Superfast und Anek Lines. Mit dem Komfort steigt in der Regel auch der Preis einer Fähre.

Mehr zu konkreten Fährverbindungen für einzelne Inseln gibt es in den Artikeln zu den jeweiligen Inseln.

Griechische Inseln Fährverbindungen – Fazit

Die griechische Inselwelt ist abwechslungsreich und absolut faszinierend. Inselhüpfen ist nicht unbedingt preiswert, aber wenn es euch schon mal hierher verschlägt, solltet ihr euch auch mehrere Inseln anschauen.

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Wer schreibt denn hier?

Kai hat sich 2015 nach Jahren des Reisens schrittweise aus Deutschland verabschiedet und lebt seitdem die meiste Zeit des Jahres in Asien. In seinem früheren Leben hat er 10 Jahre in der Arbeits- und Sozialrechtsberatung gearbeitet.



 

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