Cook Islands – Wo Südseeträume weich landen

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Etwa vier Flugstunden östlich von Neuseeland und damit hinter der Datumsgrenze liegt die Inselgruppe der Cook Islands. Die Hauptinsel Rarotonga verfügt über einen internationalen Flughafen, der täglich von Neuseeland und einmal wöchentlich von Los Angeles aus angeflogen wird, was sie zu einer perfekten Durchgangsstation für Weltreisende macht.




Die Staaten im Südpazifik sind bis auf eine wöchentliche Verbindung von Tahiti nach Rarotonga nicht oder nur sehr vereinzelt miteinander verbunden, so dass Inselhüpfen in der Südsee (leider) nur sehr eingeschränkt funktioniert. Stattdessen müsste man jeweils über Neuseeland zur nächsten Insel fliegen, was aufgrund der großen Entfernungen keinen Sinn macht. Air Rarotonga verbindet Rarotonga mit einigen anderen Cook- Inseln wie der ebenfalls sehr schönen Insel Aiutaki. Einen Überblick über die Flugverbindungen im Südpazifik findet ihr in diesem Artikel.

Rarotonga besteht im Großen und Ganzen aus der Haupt“stadt“ Avarua, in der mit 4000

Einwohnern immerhin ein Viertel aller Bewohner der 15 Cook- Inseln lebt. In den letzten Jahren wurde der Ort mit einer vierspurigen Strand- Avenue ordentlich aufgemotzt und es gibt hier eine Reihe von schönen Restaurants und Cafes. Samstags trifft sich die ganze Insel zum „cultural market“ in Avarua, wo man ordentlich shoppen und exotische Dinge essen kann. Abgerundet wird das Spektakel mit einer einheimischen Tanz- und Trommelshow.

Ansonsten ist die Insel innerhalb der ringförmigen Küstenstraße, die einmal komplett um die Insel führt, mit dichtem Dschungel bewachsen. Entsprechend gibt es auf Rarotonga genau zwei Buslinien: „clockwise“ und „anti- clockwise“, also im Uhrzeigersinn und gegen den Uhrzeigersinn. Verirren kann man sich da schon mal nicht…

Gefahren und Ärgernisse

Da Rarotonga von einem schützenden Riff umgeben ist, kann man gefahrlos und unbelästigt von Haien oder sonstigem garstigen Getier im 27 Grad warmen Pazifikwasser plantschen. Allerdings ist dringend zu Badeschuhen oder -latschen zu raten, denn neben scharfen Korallen gibt es hier auch Seeigel, deren Stachel tagelange Schmerzen verursachen können.

Wo wir gerade bei der Inselfauna sind: Auf den Cook Islands gibt es praktisch keine gefährlichen Tiere; keine giftigen Spinnen oder Schlangen (außer der hochgiftigen, aber äußerst scheuen Seeschlange), die Gegend ist Malaria- und Dengue- frei. Lediglich der Hundertfüßler (centipedes) ist ein unangenehmer Zeitgenosse, der einem starke Schmerzen verursachen kann.

Was macht man dort?

Rarotonga ist ein toller Ort, einfach mal nix zu tun. Trotzdem sollte man sich zumindest einmal aufraffen, eine „Island Night“ zu besuchen. Waren meine Erwartungen an eine solche Veranstaltung zunächst mal überschaubar – ein bisschen Hula Hula und Arschwackeln für die Touris – so war ich am Ende doch restlos begeistert und kann bestätigen, dass die Show den Preis als beste „tribal cultural show“, der stolz präsentiert wurde, zu Recht bekommen hat. Neben viel Geschichte und dem Besuch eines Maori- Opferrituals und natürlich einem reich gedeckten Tisch mit Dingen, von denen ich keine Ahnung hatte, was das eigentlich ist, gab es eine musikalische Zeitreise durch die Entwicklungsstufen der Cook- Islands. Einfach fantastisch!

Ein weiterer netter Zeitvertreib ist die Dschungel- Safari mit Mr. Hope Less, der einen mit dem Jeep ins dicht bewachsene Landesinnere fährt und allerlei Wissenswertes zu Flora und Fauna zu berichten hat.

Beliebt und bekannt sind auch die geführten Wandertouren mit dem „blonden Maori“ Pa, die auch in einschlägigen Reiseführern angepriesen werden.

Ansonsten gibt es jeden Abend in irgendeinem Hotel BarBQ’s mit einheimischer Live- Musik und samstags gibt es in Avarua sogar so etwas Ähnliches wie ein Nachtleben. Direkt an der Endhaltestelle des Busses in Avarua ist einer der angesagtesten Clubs. Namen habe ich vergessen, aber der ist von der Bushaltestelle wirklich nicht zu übersehen.

Eine Empfehlung für eine Unterkunft auf Rarotonga gibt es übrigens hier.

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Kai Berke

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