Weltreise- Finanzierung

Eine Weltreise von sechs bis zwölf Monaten (oder noch länger) sollte zumindest großteils seriös finanziert werden und ihr solltet euch nicht darauf verlassen, dass man unterwegs schon irgendwie ein bisschen Jobben kann oder sonstwie auf legale oder halblegale Weise zu Geld kommt.

Der größte Teil des Budgets wird dabei – so uninspiriert das auch klingen mag – durch Sparen aufgebracht werden müssen. Wir wollen hier ein paar Tipps und Hinweise zur Finanzierung der Weltreise geben.

Weltreise- Konto eröffnen

Der erste Tipp klingt banal, ist aber ungemein wirksam. Sobald ihr eine vage Idee bekommt, für längere Zeit auf Weltreise zu gehen, eröffnet ein Konto (am Besten ein verzinstes Tagesgeldkonto) und richtet einen Dauerauftrag ein, mit dem ihr jeden Monat einen festen Betrag auf dieses Konto überweist. Es ist unbeding erforderlich, das gesparte Geld von eurem normalen Girokonto zur Haushaltsführung zu trennen, denn dort schafft man es erfahrungsgemäß nicht, wirklich konsequent Geld anzusparen.

Tagesgeldkonten haben den Vorteil, dass man flexibel Geld darauf einzahlen, aber im Notfall

auch wieder abheben kann und dabei spürbar höhere Zinsen bekommt als auf ein klassisches Sparbuch. Zudem bekommt man meist noch ein kostenloses Girokonto bei der Eröffnung des Tagesgeldkonto mit dazu, das man praktischerweise später als Reisekonto verwenden kann. Die DKB- Bank hat sich mit ihren Konditionen auf das Segment Langzeit- Individualreisende spezialisiert und gibt z.B. kostenlose Kreditkarten aus, mit denen man auf der ganzen Welt gebührenfrei Bargeld an Automaten abheben kann.

Und weil es so schwer ist, den Schritt von der Idee zur konkreten Planung der Weltreise zu machen, geht doch einfach über diesen Link zur DKB (Das mehrfach ausgezeichnete DKB-Cash Girokonto. Kostenfrei!) und richtet schon mal euer Reisekonto ein. 😉

Bücherregal entrümpeln

Wenn die Wohnung während der Weltreise nicht untervermietet werden kann, drohen möglicherweise zusätzliche Kosten (und nebenbei auch Aufwand) für Einlagerung. So kann man vielleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, wenn man mal ganz unsentimental seinen Fundus an selten bis gar nicht verwendeten Dingen auf seinen möglicherweise realisierbaren Geldwert abklopft.

Neben den örtlichen Flohmärkten bieten sich auch die großen „Flohmärkte“ im Internet, wie Ebay oder Amazon an, um aus nutzlosen Platzfressern und Staubfängern Bargeld zu machen. Wer das ganze noch ein bisschen professioneller betreiben will, besorgt sich für den Nebenerwerb einen Gewerbeschein, kauft Artikel im Großhandel günstig ein und verkauft sie mit Gewinn auf den genannten Plattformen weiter. Die Gewinne, die man hier erzielen kann, reichen sicherlich nicht zur Sicherung des Lebensunterhalts, aber einen Beitrag für die Reisekasse können sie schon leisten.

Bescheidenheit üben

Auf Reisen wird man sich vor allem in ärmeren Ländern nicht den ganzen Tag mit Luxusartikeln vollstopfen können. Warum nicht jetzt schon damit anfangen, auf bestimmte Dinge zu verzichten? Ihr wolltet sowieso schon immer mit dem Rauchen aufhören? Prima, jetzt ist die Gelegenheit dafür.

Ihr haut jedes Wochenende in der Dorfdisco nen Hunderter auf den Kopf? Vielleicht kostet es euch ein paar falsche Freunde, die auf eure Kosten billig mitgefeiert haben, aber eure Reisekasse würde es sicherlich freuen, wenn ihr die Exzesse auf einmal monatlich begrenzt…

Es gibt so viele Dinge, Versicherungen und Mitgliedschaften, die man eigentlich entweder nich braucht oder nicht nutzt, dass man vor lauter nutzlosem Zeugs den Blick für das verliert, was wichtig und was unwichtig ist. Vielleicht wart ihr auch nur zu bequem, mal eine Kündigung zu schreiben.

Vielleicht braucht ihr auch noch gar nicht das neue i Phone, den neuesten noch flacheren Flachbildschirm oder das Superduper- Multimediacenter, das gerade in der Werbung so angepriesen wird.

Fangt an, bewusste Entscheidungen zu treffen: Schnickschnack oder Weltreise? Und vergesst nicht, den monatlichen Betrag, den ihr auf das Reisekonto überweist, entsprechend zu erhöhen, wenn ihr mit dem Rauchen aufhört…

Reisezubehör schenken lassen

Wenn ihr bei der Planung eurer Weltreise in die Phase der Anschaffung von Reiseuntensilien  eintretet, werdet ihr schnell eine Menge Geld loswerden. Auch wenn der Traveller an sich unglaublich markenbewusst ist, lohnt sich ein Blick auf den eigenen Reisemodus. Vielleich sind die Vorteile, die ein teurer Markenrucksack unzweifelhaft hat, für mich gar nicht so wichtig, weil ich gar keine tagelangen Wanderungen mit dem Rucksack auf dem Rücken vorhabe.

Vielleicht entscheide ich mich nur für einen Rucksack statt des Koffers, um beim Transport die Hände freizuhaben. Dann reicht vielleicht auch ein No- Name- Rucksack für die Hälfte des Geldes.

Günstiges, aber qualitativ ordentliches Reise- Equipment gibt es beim World-Shop24.

Macht euch einen Plan über die zu tätigenden Anschaffungen und wünscht euch diese Dinge zum Geburtstag oder zu Weihnachten. Auch das ist ein Beitrag, die Reisekasse zu schonen.

Steuertricks nutzen

Den größten Beitrag zur Reisekasse kann der Bundesfinanzminister leisten, wenn für die Weltreise das Arbeitsverhältnis nicht zum 31. Dezember sondern zum 30. Juni beendet wird.

Die Lohnsteuer, die wir dem Staat schulden, bezieht sich auf das Jahreseinkommen. Das, was monatlich vom Lohn an Lohnsteuer einbehalten wird, bezieht sich also auf die Annahme, dass ihr das ganze Jahr den gleichen Lohn haben werdet. Entsprechend niedriger wird eure Steuerschuld, wenn ihr nicht das ganze Jahr Einkommen bezieht sondern nur ein halbes Jahr. Die zu viel gezahlte (weil auf das ganze Jahr bezogene) Lohnsteuer bekommt ihr dann über eure Einkommensteuererklärung zurück.

Diesen Effekt habt ihr sogar zweimal, wenn ihr nach der Rückkehr die Arbeit mitten im Jahr wieder aufnehmt.

Im Internet Geld verdienen

Okay, die Zeiten, in denen man im Internet reich werden konnte, sind wohl weitgehend vorbei. Aber es gibt immer noch ein paar Möglichkeiten, zumindest einen bescheidenen Beitrag zur Reisekasse zu generieren.

Viele, die auf Weltreise sind, werden einen Reiseblog o.ä. betreiben. Warum nicht ein paar Euro mit Google- Anzeigen im Rahmen des Programms Adsense dazu verdienen. Diese Anzeigen „fressen kein Brot“, kosten nix, sind leicht eingerichtet und leisten einen (sehr) bescheidenen Beitrag zur Reisekasse.

Gleiches gilt für Partnerprogramme, für die man sich anmelden kann und im Rahmen derer man Provisionen für getätigte Buchungen oder Abschlüsse bekommt. Näheres dazu gibt es beim größten „Partnervermittler“ zanox.de.

Wer keine Webseite betreibt, für den lohnt es sich sicher nicht, wegen der Werbemöglichkeit damit anzufangen, aber wer ohnehin eine Webseite von unterwegs unterhält, der kann sie auch als Werbefläche nutzen – und wenn so auch nur die Kosten für den Betrieb der Seite wieder reinkommen.

Die ersten Schritte zum eigenen Reise- Blog beschreiben wir hier.

Arbeiten während der Weltreise

Schließlich gibt es natürllich auch die Möglichkeit, die Reisekasse vor Ort durch Arbeit

Working Holiday Visa

working Holiday Visa

aufzubessern. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass das Touristenvisum, mit dem man üblicherweise in ein Land einreist, jegliche Arbeitsaufnahme untersagt.

So wird es erforderlich sein, sich vor Reiseantritt um entsprechende Genehmigungen für work- and- travel- Programme zu bemühen. Hier sind natürlich vor allem die Länder mit einem höheren Lohnniveau interessant. Klassische Work-and-travel- Länder sind Australien, Neuseeland, Kanada und die USA.

Eine andere Form der Arbeit ist das Helfen gegen Kost und Logis. Rein rechtlich gesehen handelt es sich auch hierbei um Arbeit, die durch das Visum nicht abgedeckt ist, doch ist die Gefahr, erwischt zu werden geringer, wenn man nicht acht Stunden in Arbeitskleidung am Malochen ist.

Viele kleine Unterkünfte rund um den Erdball haben zum Beispiel keine oder keine sehr professionelle Webseite und lassen einen als Gegenleistung für einen vernünftigen Webauftritt schon mal ein paar Tage umsonst bei sich wohnen.

In weiten Teilen Südostasiens sind auch Fremdsprachenlehrer (vor allem natürlich Englisch) sehr gefragt, was den Traveller keinen Reichtum anhäufen lässt aber zumindest zur Aufenthaltsverlängerung ausreichen kann.

Hier gibt es Wissenswertes zu den Work- and- travel- Programmen für Australien, Neuseeland, Kanada und die USA.

Fazit

Um während der Reise nicht permanent von Existenzängsten geplagt zu sein, ist es erforderlich, den Großteil der Reisefinanzierung vor Abflug erledigt zu haben. Auch das Arbeiten unterwegs erfordert vorherige Planung und Erledigung bürokratischen Aufwands wie der Beschaffung von Arbeitsvisa.

Und das Wichtigste: Man muss sich selbst den Startschuss geben und mit der Einrichtung eines Reisekontos JETZT anfangen Hier das kostenfreie DKB-Cash Konto mit Kreditkarte unverbindlich beantragen und weltweit kostenfrei Geld abheben!
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Wer schreibt denn hier?
Kai Berke

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