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USA planen Verschärfung der Einreiseregeln wegen Omicron

Es ist erst gut drei Wochen her, seit sich die Vereinigten Staaten wieder für Besucher aus aller Welt öffneten. Nun könnte die Reisefreiheit schon wieder ein jähes Ende finden – oder zumindest deutlich eingeschränkt werden. Nach Informationen der Washington Post plant die Biden- Administration eine deutliche Verschärfung der Einreiseregeln für die USA.

Omicron sorgt weltweit für Unsicherheit

Obwohl (oder vielleicht gerade weil) noch so gut wie nichts über die neue Coronavirus- Variante Omicron bekannt ist, hat ihr Auftreten bereits empfindliche Auswirkungen auf die Einreiseregeln vieler Länder. Sah es in den letzten Monaten noch so aus, als gäbe es einen positiven Dominoeffekt hin zu immer mehr Grenzöffnungen, macht sich nun Unsicherheit breit.

Mit Kanada und den USA hatten zwei Schwergewichte erst die Einreiseregeln gelockert. Auch viele Länder Südamerikas und Asiens waren deutlich liberaler geworden und selbst Australien und Neuseeland hatten Öffnungspläne verkündet. Omicron setzt nun einen entgegengesetzten Trend in Gang. Nachdem erste Länder wie Israel schon sehr schnell reagierten, bereiten nun auch die USA eine Verschärfung der Einreiseregeln vor, wie die Washington Post berichtet.

USA Verschärfung der Einreiseregeln – kommt Quarantäne?

Neben einer Ausweitung der obligatorischen Tests auf einen zweiten Test drei bis fünf Tage nach Ankunft in den USA, werden offenbar auch generelle Quarantäneregeln diskutiert. Während das Erfordernis eines PCR- Tests innerhalb von 24 Stunden vor Abflug für Traveller zu verkraften sein dürfte, wäre eine Quarantäne natürlich ein Gamechanger. Auch wenn niemand offenbar den Aufbau eines Quarantäne- Regimes mit entsprechenden Hotels plant, ist eine Selbstisolation für eine Woche für viele ein Grund, eine geplante Reise zu verschieben. Relativ klar scheint zu sein, dass Antigen- Schnelltests zukünftig nicht mehr reichen werden. Auch ein zweiter Test drei bis fünf Tage nach Ankunft in den USA ist derzeit im Gespräch. Unklar ist dabei, wie solche Tests umgesetzt werden würden.

Die radikalsten Überlegungen beinhalten eine obligatorische Quarantäne von sieben Tagen für alle Einreisenden – egal ob US- Bürger oder Besucher. Eine solche Maßnahme würde sicherlich nicht nur den sich gerade erholenden Reisesektor in Richtung USA zum Erliegen bringen sondern womöglich auch negative Auswirkungen auf den weltweiten Reiseverkehr haben. Schon zu Beginn der Pandemie war die entschlossene Grenzschließung der USA durch die Trump- Administration ein Beschleuniger der weltweiten Abschottung gewesen.

Es wird in den ersten Dezembertagen mit Inkrafttreten neuer Bestimmungen gerechnet.

USA planen Verschärfung der Einreiseregeln wegen Omicron – Fazit

Die USA planen Verschärfungen der gerade erst gelockerten Einreiseregeln als Reaktion auf das Auftreten der neuen Coronavirus- Variante. Omicron wird mindestens vorübergehend wieder für Unsicherheit im weltweiten Reiseverkehr sorgen.

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Wer schreibt denn hier?

Kai hat sich 2015 nach Jahren des Reisens schrittweise aus Deutschland verabschiedet und lebt seitdem die meiste Zeit des Jahres in Asien. In seinem früheren Leben hat er 10 Jahre in der Arbeits- und Sozialrechtsberatung gearbeitet.



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