Einreise und Visum für Thailand

Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen bis zu 30 Tage dauernden touristischen Aufenthalt in Thailand kein Visum. Sie fallen unter das Visa waiver Programm. Welche sonstigen Visa- Typen es für längere Thailand- Aufenthalte gibt, möchte ich euch in diesem Artikel erklären. Seit ein paar Jahren sind die Visum- und Aufenthaltsbestimmungen von der Militärregierung immer weiter verschärft worden.

Visa exempt entry für Thailand

Die Standard- Einreise zu touristischen Zwecken ist die visum- befreite Einreise bis zu 30 Tagen, die fälschlich oft als Visa on arrival bezeichnet wird. Staatsangehörige aus Ländern der EU, den USA, Australien und einer ganzen Reihe weiterer Länder sind von der Visumpflicht für kurze touristische Aufenthalte befreit.

Seit ein paar Jahren kann man diesen Visa exempt entry auch bei der jeweiligen regional zuständigen Immigration einmalig für 1900 Baht um weitere 30 Tage verlängern. Danach muss man aber zwingend das Land verlassen.

Wie in den meisten Ländern ist es auch in Thailand erforderlich, dass der Reisepass noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Zudem muss die Arrival- und Departure- Card, die so genannte TM.6 ausgefüllt vorgelegt werden, die man im Flugzeug bekommt. Seit 2019 werden nun auch in Thailand wie in vielen Nachbarstaaten schon lange die Fingerabdrücke bei der Einreise genommen. Zudem wird ein Foto von euch gemacht.

Die visafreie Einreise kann man auch an einem Grenzübergang über Land vornehmen. Das Procedere ist hier das gleiche; auch hier gibt es 30 Tage Aufenthalt in den Pass gestempelt und auch dieser Stempel kann in einem örtlichen Immigrationsbüro einmalig um 30 Tage verlängert werden.

Ohne Visum darf man über Land pro Kalenderjahr allerdings nur zwei Mal einreisen. So sollen die früher beliebten Visa Runs unterbunden werden. Mit einem Visum im Pass darf man hingegen unbegrenzt oft über Land nach Thailand einreisen.

Es gibt drei Bedingungen für die visafreie Einreise, die in der Regel nur bei Leuten abgefragt werden, bei denen die Immigration den Verdacht hat, dass sie das Visa exempt- System missbrauchen, also mit einer Reihe von Ketten- Kurzzeitaufenthalten eigentlich in Thailand leben wollen (was verboten ist). Die drei Bedingungen für die visafreie Einreise sind:

  • ein Ausreise- oder Weiterreiseticket
  • Nachweis einer Hotelbuchung für mindestens die ersten Tage
  • 20.000 Baht oder eine entsprechende Summe in einer anderen Währung in CASH

Ich bin in zehn Jahren nie nach einem dieser drei Dinge gefragt worden, kenne aber eine Reihe von Leuten, die schon sehr unangenehme Gespräche mit Immigration Officer hatten. Ein Freund aus Kanada, der noch nicht mal eine exzessive Einreise- Historie hatte, hatte keine der drei Dinge parat und durfte eine exklusive Nacht im Abschiebeknast am Don Muaeng verbringen.

Einreise Thailand

Es gibt keine Begrenzung, wie viele visumfreie Einreisen pro Kalenderjahr erlaubt sind. Es kommt immer darauf an, ob der Immigration Officer, vor dem man steht, einem glaubt, dass man nur ein Tourist ist oder ob er (oder sie) den Verdacht bekommt, dass hier visafreie Einreisen zu einem Daueraufenthalt missbraucht werden .

Wie gesagt, es gibt kein Gesetz, nach dem nicht mehr als z.B. fünf Einreisen pro Jahr erlaubt wären, aber es gibt ein Gesetz, nach dem es verboten ist, sich ohne eine adäquate Aufenthaltserlaubnis dauerhaft in Thailand aufzuhalten. Und genau dazu dienen die drei Bedingungen. Der Immigration Officer fragt nur nach dem Weiterreiseticket, einer Hotelbuchung oder 20.000 Baht, wenn er einen Grund sucht, euch die Einreise zu verweigern. Natürlich wird er dann auch nicht mit euch darüber diskutieren, dass ihr kein Bargeld in der Tasche habt, aber vier verschiedene Kreditkarten und dass ihr zu Hause 10.000 Euro auf dem Konto habt. All das interessiert ihn nicht, denn er fragt ja gerade nach den 20.000 Baht, weil er vermutet, dass ihr sie nicht habt.

Auch wird es keine Diskussion darüber geben, dass ihr noch nicht genau wisst, wann und wie und wo ihr das Land wieder verlassen werdet, weil ihr das kurzfristig entscheiden wollt. Die Regel ist: ihr benötigt bei der Einreise einen Ausreisenachweis. In 99% der Fälle wird danach nicht gefragt, aber wenn ihr denn gefragt werdet, müsst ihr einen Nachweis haben oder die Einreise wird euch verweigert. Was passiert, wenn euch die Einreise verweigert wird, könnt ihr in dem Artikel zur Einreiseverweigerung lesen.

Wie gesagt, wer ein, zwei Mal für drei Wochen Urlaub in Thailand macht, wird niemals gefragt werden.

Touristen- Visum Thailand

Wer schon vorher weiß, dass er länger als 30 Tage in Thailand bleiben möchte, für den bietet sich das Touristen- Visum (Single Entry) an, das euch zu einem 60 Tage- Aufenthalt berechtigt, allerdings vor der Reise bei einer thailändischen Botschaft oder einem Konsulat gegen eine Gebühr von ca. 30 Euro beantragt werden muss.

Die Antragstellung ist unkompliziert und dauert ungefähr eine Woche, so dass das Visum spätestens 14 Tage vor der geplanten Abreise beantragt werden sollte. Ist das Visum erteilt, ist es drei Monate gültig; das bedeutet, dass man innerhalb von drei Monaten einreisen muss.

Beantragt wird das Touristen- Visum mit dem dafür vorgesehenen Antragsformular, das es auf der Seite der Thailändischen Botschaft zum Download gibt. Weitere erforderliche Unterlagen sind der Reisepass im Original sowie eine Kopie des Reisepasses, ein biometrisches Foto, eine Kopie des Flugtickets bzw. der Online- Buchungsbestätigung sowie die entsprechende Gebühr von 35 Euro.

Achtet darauf, dass das Antragsformular an genau das Konsulat adressiert ist, bei dem ihr auch das Visum beantragen wollt. Wenn ihr z.B. den Antrag im Konsulat Hamburg stellen wollt, dürft ihr nicht mit dem Antragsformular dort ankommen, das ihr bei der Botschaft in Berlin heruntergeladen habt. Es hat bei mir auch ein bisschen gedauert, bis ich gemerkt habe, dass das jeweilige Konsulat dort aufgedruckt ist.

Langzeitaufenthalt in Thailand mit Touristen- Visum

Das Touristen- Visum gibt seit 2016 auch als Multiple Entry- Variante (ME). Dieses Visum ist sechs Monate gültig und berechtigt bei jeder Einreise zu einem Aufenthalt von 60 Tagen; dann müsst ihr das Land verlassen (oder eine Verlängerung bei der örtlichen Immigration für 1900 Baht um 30 Tage beantragen). Wenn ihr dann wieder einreist, bekommt ihr erneut 60 Tage in den Pass gestempelt. Ihr könnt so oft ein- und ausreisen, wie ihr möchtet,müsst aber eben mindestens alle 60 Tage (bzw. bei Verlängerung 90 Tage) das Land verlassen. Dass sollte bei so vielen spektakulären Nachbarländern wohl auch kein Problem sein.

Reist ihr am vorletzten Tag der Gültigkeit eures Visums wieder nach Thailand ein, bekommt ihr noch mal frische 60 Tage in den Pass gestempelt, die ihr dann noch mal um 30 Tage bei der Immigration für 1900 Baht verlängern könnt. So habt ihr effektiv einen Aufenthalt von neun Monaten aus eurem Visum herausgeholt.

Bei all dem Aufwand, den die Thai- Immigration betreibt, Langzeitaufenthalte zu verhindern, steckt immer der unausgesprochene Verdacht dahinter, dass ihr in Thailand illegal arbeitet, wobei Arbeit hier sehr weit gefasst wird. Man kann sich hier schwer vorstellen, dass jemand genug Geld hat, um ein halbes  Jahr oder länger in Thailand zu leben, ohne zu arbeiten. Dass Leute passives Einkommen haben können wie Mieteinnahmen, Zinseinnahmen, Tantiemen oder einfach ein paar Tausend Euro angespart haben (denn das Leben ist hier in Thailand ja nun mal viel günstiger als in Europa), können sich Thai Immigration Officer, die von vielleicht umgerechnet 500 Euro im Monat ihre ganze Familie ernähren müssen, schlicht nicht vorstellen.

Ich war 2016 auch mit einem Tourist Visa ME hier und wurde von einer giftigen weiblichen Immigration Beamtin angefaucht, was ich hier in Thailand so lange machen würde. Ich habe freundlich gelächelt und auf mein Visum gezeigt, auf dem „Tourist“ aufgedruckt war. Sie wurde sarkastisch und sagte: Oh, you have a good life that you can stay in Thailand so long. Ich bejahte und sagte, ich würde jeden Monat Geld aus Mieteinnahmen aus Deutschland bekommen. Sie gab auf, stempelte mich für 60 Tage ein und fauchte mich an, als ich an ihr vorbeiging: Not forget: only tourist, not working!

Das Schöne an einem gültigen Visum ist übrigens, dass hier die drei Bedingungen nicht mehr erforderlich sind. Ich bin an dem Tag gerade aus Myanmar zurück gekommen und bin mir nicht sicher, ob ich da noch 20.000 Baht in der Tasche gehabt hätte.

Für den Antrag für das Tourist Visa ME benötigt ihr folgende Unterlagen:

  • vollständig ausgefüllter Visaantrag: die genaue Adresse von mind. einer Unterkunft (genaue Angabe von Hausnummer, Straße, PLZ und Ort) sowie ein Bürge bzw. eine Kontaktperson in Deutschland müssen unbedingt angegeben werden)
  • Reisepass im Original
  • Kopie der ersten Seite des Reisepasses
  • 1 biometrisches Passfoto (aufgenommen in den letzten 6 Monaten)
  • Kopie der Flugbestätigung (Hinflug +Rück- oder Weiterflug, Bus- oder Zugticket in das Nachbarland, Hotelbuchung im Nachbarland oder Visum für das Nachbarland)
  • Arbeitsbescheinigung des Arbeitgebers/ Immatrikulationsbescheinigung/ finanzielle Bürgschaftserklärung + Ausweiskopie einer dritten Person (wenn der Antragsteller nicht beschäftigt ist)
  • Hotelbuchung von mind. einem Aufenthaltsort
  • Vermögensnachweis: Kontoauszüge der letzten 3 Monaten mit jeweils einem Mindestbetrag von 5.000,00 €
  • 175 €  Visagebühr
  • für Kinder im Alter von bis zu 15 Jahren muss zusätzlich eine Kopie der Geburtsurkunde sowie eine Kopie der Reisepässe der Eltern eingereicht werden

Die Bedingungen für dieses Visum sind auch erst kürzlich verschärft worden. Eine Arbeits- oder Immatrikualationsbescheinigung war bis 2017 ebenso wenig erforderlich wie Ausweiskopien „dritter Personen“ (wer immer das sein soll). Auch musste man bisher nur einen Kontoauszug vorzeigen, der einen Mindestbetrag von 5000 Euro zeigen musste.

 

Non Immigrant Visa für Thailand

Das dritte erhältliche Visum für Thailand ist das Non- Immigrant- Visa, das für Normalurlauber allerdings kaum in Frage kommt. Das Non- Immigrant- Visa gibt es in verschiedenen Varianten und gilt in der Regel für 90 Tage:

  • Das Non- Immigrant „B“ (Business) ist für alle, die ein Geschäft in Thailand betreiben oder dort arbeiten wollen. Man beantragt zunächst ein Non-Immigrant B für 90 Tage. Die 90 Tage kann man dann dazu nutzen, entweder Arbeit zu suchen oder eben seine Papiere sortiert zu bekommen, um dann bei der örtlichen Immigration Verlängerungen zu bekommen. Unabhängig vom Business- Visum benötigt man für die Arbeitsaufnahme auch noch eine Arbeitserlaubnis, die von einer anderen Behörde ausgestellt wird und für die wiederum komplett andere Regeln gelten.
  • Für Schüler und Studenten gibt es das Non- Immigrant „ED“ (Education)- Visum, das zu einem Studienaufenthalt berechtigt und von der Schule oder Uni beantragt werden muss. Jahrelang war dies das Schlupfloch, das Langzeitresidenten genutzt haben, um Ihren Aufenthalt in Thailand zu verlängern, denn studieren konnte man bis ins hohe Alter. Sprachschulen haben sich teilweise auf diese Zielgruppe spezialisiert und Sprachkurse für die thailändische Sprache verkauft und sich um das Visum gleich mit gekümmert. Daran ist im Prinzip noch nichts Verwerfliches (ich habe auch ein Jahr lang Thai an der Schule gelernt); problematisch wird dieses Geschäftsmodell nur dann, wenn das Klassenzimmer bei Kontrollen der örtlichen Immigration immer leer ist. Gegen diesen Missbrauch ist die Immigration Police in den vergangenen zwei Jahren mit Razzien rigoros vorgegangen.
  • Für Normalsterbliche gibt es das Non- Immigrant „O“ (Other) für alle, die sich aus sonstigen Gründen für längere Zeit in Thailand aufhalten möchten, insbesondere Rentner und Leute, die mit einer Thai verheiratet sind oder die Thai- Kinder haben.

Das Non- Immigrant O hat eine Gültigkeit von 90 Tagen bei einer Einreise oder einem Jahr bei multiplen Einreisen, wobei man auch bei dem letzteren alle 90 Tage einen Visarun machen muss. Die 90-Tage Non-O-Visa können nach Ablauf jeweils bei der örtlichen Immigration so lange verängert werden, wie der Grund für die Visumerteilung fortbesteht.

Was man zur Extension of stay, also der Aufenthaltsverlängerung durch die örtliche Immigration wissen sollte, ist dass man eine Re- Entry- Permit, also eine Wiedereinreisegenehmigung benötigt, wenn man während der Aufenthaltsverlängerung ausreisen möchte. Diese ist VOR der Ausreise bei der Immigration für 1000 Baht zu beantragen. Wer oft ausreist, kann auch eine mehrfache Wiedereinreisegenehmigung beantragen. Verlasst ihr das Land, ohne eine Re- Entry- Permit, so ist eure Extension of stay und damit das zugrunde liegende Visum hinfällig. Ihr müsst euch dann ein neues Visum besorgen.

Rentner bzw. Menschen, mit mindestens 50 Jahren und einem monatlichen Einkommen von mindestens65000 Baht (oder einem Vermögensnachweis über 800.000 Baht, die auf einem thailändischen Bankkonto angelegt werden müssen) können ein „echtes“ Jahresvisum beantragen, das Non- Immigrant „O- A“, wobei das A für „annual“ steht. Mit diesem Visum ist kein aufwändiger Visarun mehr erforderlich.

Allerdings haben die thailändischen Offiziellen auch diese Gruppe inzwischen ins Visier genommen und zum 31.10.2019 eine Pflicht zur Krankenversicherung eingeführt. Die Regeln für die erforderliche Krankenversicherung sind so konstruiert, dass man faktisch eine Thai- Versicherung abschließen muss, weil ausländische Versicherungen, seien sie auch noch so gut, schlicht nicht akzeptiert werden. So wird sichergestellt, dass auch diese Zielgruppe einen erweiterten Beitrag für die thailändische Gesellschaft leistet.

Alle Visa sind bei der Botschaft des Königreichs Thailand in Berlin oder bei den Honorarkonsulaten zu beantragen. Das Tourist Visa ME und das Non-O-A kann nur in der Thai- Botschaft des Heimatlandes beantragt werden. Alle anderen Visa können auch in Thai- Konsulaten der Nachbarländer beantragt werden, wobei die Vergaberichtlinien in fast allen Konsulaten deutlich verschärft wurden. So werden kaum noch zwei aufeinanderfolgende Touristen Visa mit Single Entry vergeben. Auch bei Education Visa sind die Konsulate viel kleinlicher geworden und die Zahl der abgelehnten Anträge nimmt stetig zu.

Thailand Elite- Visum für 5 bis zu 20 Jahre Aufenthalt in Thailand

Wer unbedingt in Thailand leben will, aber weder mit einer Thai verheiratet noch 50 Jahre alt ist, und wer das nötige Kleingeld hat, für den bietet die thailändische Regierung das so genannte Elite- Visum, das man für fünf, zehn oder zwanzig Jahre beantragen kann. Das 5- Jahres-Visum kostet stattliche 500.000 Baht und man bekommt dafür jeweils ein Jahr in den Pass gestempelt, wenn man einreist. Einreisen kann man beliebig oft.

Rechtlich gesehen ist das Elite Visum keine staatliche verbürgte Leistung sondern man wird, rechtlich gesehen, Mitglied eines Clubs, dem Thailand Elite, der neben verschiedenen Membership Benefits wie Fasttrack und Loungezugang am Flughafen sowie kostenlosem Limousinen-Service vom und zum Flughafen eben auch das Visum beinhaltet. Die Standard- Variante von Thailand Elite ist der Easy Access für 5 Jahre und für 500.000 Baht. Es gibt aber noch längere (und teurere Varianten), die dann noch mit weiteren Benefits aufwarten (wie jährlichen medizinischen Check Ups).

Ich habe mir das vor Jahren mal durchgerechnet und bin für mich zu dem Ergebnis gekommen, dass die Benefits und das Visum das viele Geld nicht wert sind. Es sind halt doch vor allem Statussymbole, wie der persönliche Assistent, der einen am Flughafen empfängt und wie einen VIP durch die Kontrollen führt und weniger echte geldwerte Vorteile. So darf man auch trotz des hohen Preises nicht in Thailand arbeiten. Wenn mir die garstige Frau an der Immigration im Don Muaeng schon nicht geglaubt hat, dass ich sechs Monate in Thailand leben kann, ohne zu arbeiten, was würde sie dann wohl einem Elite- Visum- Inhaber zuflüstern? Vermutlich nichts, denn der hat ja gut dafür bezahlt…

Mein kanadischer Freund, der in der Abschiebehaft über seine nächsten Schritte nachdenken konnte, hat sich für das Elite -Visum entschieden und ist am selben Flughafen, von dem er abgeschoben wurde, eine Woche später mit einem Glas Sekt empfangen worden. Den personal assistant vo Elite Club nutzt er nicht, weil es ihm unangenehm ist, wenn der ihn aus der Arrival  Lounge dann zu der öffentlichen Bushaltestelle geleiten müsste.

Visa und Einreise in Thailand: Fazit

Thailand ist ein tolles Land, um dort Urlaub zu machen, gern auch für ein paar Monate, doch wer mit Kettenaufenthalten beginnt und sich nicht um ein passendes Visum für einen intendierten Langzeitaufenthalt kümmert, der muss inzwischen mit der permanenten Angst leben, nach der nächsten notwendigen Ausreise möglicherweise nicht mehr einreisen zu können, was unangenehm ist, wenn man faktisch hier lebt und nun nicht mehr an seine Sachen kommt.

Bis auf das Non-O (based on marriage to a Thai national), also das so genannte Heiratsvisum und das Elite- Visum sind sämtliche Visa-Arten in den vergangenen Jahren verschärft worden, sei es aufgrund der Bedingungen oder bei der faktischen Anwendung der Bestimmungen durch die Konsulate.

Hier die Adressen der Konsulate und der Botschaft in Deutschland:

Botschaft in Berlin:
Lepsiusstrasse 64-66,
12163 Berlin
Tel. (+49 30) 79 48 10

Frankfurt
Kennedyallee 109
60596 Frankfurt am Main
Tel. 069-69 86 8 205; 069-69 86 8 205
Fax 069-69 86 8 228
Besuchszeiten: Montag bis Freitag: 10:00 – 12:30 Uhr

Stuttgart
Pforzheimer Str. 381
70499 Stuttgart (Weilimdorf)
Telefon (0711) 226 48-44; (0711) 226 48-44
Telefax (0711) 226 48-56
Besuchszeiten: Montag, Mittwoch & Freitag 12-14 Uhr

Hamburg:
An der Alster 85
20099 Hamburg
Tel.: 040/ 248 39 118; 040/ 248 39 118
Fax: 040/ 248 39 206
Besuchszeiten: Montag bis Freitag: 09:00 – 12:00 Uhr

München:
Königlich Thailändisches Honorargeneralkonsulat München
Prinzenstraße 13
80639 München
Tel.: 089/ 16 89 788; 089/ 16 89 788, 16 89 789
Fax: 089/ 13 07 11 80
Besuchszeiten: Montag bis Freitag 9:00 – 12:00 Uhr

Essen:
Rüttenscheider Str. 199 (Eingang Herthastraße)
45131 Essen
Tel: (0201) 9597 9334; (0201) 9597 9334
Fax (0201) 9597 9445
Besuchszeiten: Montag bis Freitag: 9.00 – 12.00 Uhr, Freitag: 14:00 – 17:00 Uhr

Die hier zur Verfügung gestellten Informationen wurden mit großer Sorgfalt zusammen getragen. Da sich aber insbesondere die Einreisebestimmungen häufig ändern, ist es dringend angeraten, sich bei den offiziellen Stellen über die Gültigkeit einzelner Bestimmungen rückzuversichern.

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Artikelbild by Barbara Maier

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Allgemeine Informationen über Visa

2 Kommentare

  • Sehr schöner Artikel!
    Aber ich hätte noch eine Frage:
    Wie sieht es aus wenn man vor hat 35 Tage in Südostasien zu bleiben.
    Ankunft in Bangkok für 3 Tage
    Anschließend Bali (Visum on arrival)
    Ende Bangkok für 3 Tage

    Muss man vorher ein Visum beantragen, wenn man nur 6 Tage in Thailand ist?

    Mit freundlichen Grüßen

    Philipp

    Antworten
    • Hallo Philipp,
      nein, du brauchst kein Visum für Thailand, aber du benötigst einen Weiterreise- Nachweis, also ein Flugticket nach Bali.
      Es ist weniger die Immigration in Thailand, als vielmehr deine Fluggesellschaft, die dich ohne diesen Weiterreise- Nachweis zu deinem BKK- Flug möglicherweise nicht einchecken lässt.
      Einen Weiter- oder Ausreisenachweis brauchst du immer dann, wenn dein geplanter Rückflug nach Deutschland mehr als die 30 Tage nach der Einreise ist, die du dich ohne Visum in Thailand aufhalten darfst.
      Viel Spaß hier unten. 😉
      LG Kai

      Antworten

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