Worauf bei der Sonnenbrille zu achten ist

Das menschliche Auge ist ein empfindliches Organ und muss vor schädlichen Einflüssen geschützt werden. Nicht nur umherfliegende Gegenstände können dem Auge gefährlich werden sondern auch Blendung und UV- Strahlung.

UV- Strahlung kann zu einer Trübung der Augenlinse und sogar zu Erkrankungen der Netzhaut führen. Wirksame Sonnenbrillen sind daher wichtig für alle, die im Freien arbeiten oder anderweitig aktiv sind.

Hinsichtlich der Lichtdurchlässigkeit unterscheidet die maßgebliche DIN EN 1836 folgende fünf Filterkategorien:

Schutzstufe
Kategorie

Lichtdurchlässigkeit
(Transmission)

Anwendungsbereiche

0 ; S0

80 – 100 %

Sehr heller Filter. Nur leichter Lichtschutz.
Eine Brille unter 80 % Lichtdurchlässigkeit ist nicht nachtfahrtauglich.

I ; S1

43 – 80 %

Heller bis mittlerer Filter in normalen Breiten mit geringem Blendschutz. Guter UV-Schutz

II ; S2

18 – 43 %

Dunkler Universalfilter. Mittlerer Blendschutz.
Guter UV-Schutz. In den meisten Situationen, besonders in Mitteleuropa gut verwendbar.

III ; S3

8 – 18 %

Sehr dunkler Filter. Stärkerer Blendschutz. Hoher UV-Schutz.

Notwendigkeit: Tropen, Subtropen, Südeuropa, Hochgebirge, Schneeflächen, helle Wasserflächen, Sand.

IV ; S4

3 –   8 %

Extrem dunkler Filter. Hoher Blendschutz. Hoher UV-Schutz. Nur bei extremen Bestrahlungsverhältnissen wie helle Schneeflächen oder Gletscher notwendig.

Diese sehr dunklen Brillen sollten nicht beim Führen eines Kraftfahrzeuges verwendet werden.

Schutz vor ultravioletter Strahlung (UV-Schutz)

Neben dem sichtbaren Licht enthält das Sonnenlicht für den Menschen nicht sichtbares UV- Licht, das sich in UV-A, UV-B und UV-C unterteilen lässt. Bei größerer Intensität oder bei längerer Einwirkung kann UV-Licht zu Augenreizungen, Grauem Star und sogar Erblindung führen. Sonnenbrillen werden daher zunehmend als UV-Filter getragen, obgleich UV-Licht auch bei bedecktem Himmel gefährlich werden kann.

Ein Brillenglas mit optimalem UV-Schutz blockiert alle Wellenlängen unterhalb 400 nm (UV-A, -B, -C).Da UV-Licht nicht sichtbar ist, ist auch der Schutzfaktor einer Brille nicht mit bloßem Auge erkennbar. Prüfungen von Brillengläsern auf ausreichenden UV-Schutz sind nur mit entsprechendem Gerät möglich und werden daher meist nur vom Hersteller oder manchen Optikern vorgenommen; ausreichend UV-geschützte Brillen sind daher oft mit einem Aufkleber „UV 400“ gekennzeichnet. Außerdem erlauben mehrere internationale Normierungen, darunter allerdings auch eine unzureichende EU-Richtlinie, den UV-Schutz von Brillengläsern zu klassifizieren.

Farbtönungen

Grau ist farbneutral. Die klassische braune Einfärbung bewirkt nur eine leichte Farbverfälschung und bietet einen Schutz vor blauem Licht. Grün gefärbte Gläser sind ebenfalls nur leicht farbverfälschend und verstärken grüne Farben (Pflanzen). Gelbe Gläser wirken kontrasterhöhend (Sport), sind allerdings wegen ihrer farbverfälschenden Eigenschaften im Straßenverkehr nicht geeignet. Blau, rot und violett gefärbte Gläser sind Modeartikel und hinsichtlich der Schutzwirkung von Fall zu Fall mit dem Optiker abzuklären.

Wichtig: Egal, welchen UV- Schutz und welchen Filter die Sonnenbrille haben mag: Niemals durch die Sonnenbrille direkt in die Sonne schauen , da dies zur Schädigung der Augen führt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Booking.com

Das Buch zur Weltreise
Mit dem Billigflieger um die Welt

Wer schreibt denn hier?
Kai Berke

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. more information

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Close