Tipps zu Trekking- Rucksäcken

Trekking- Rucksäcke sind großvolumige Rucksäcke (ab ca. 40 Liter) und sind in der Regel in ein unteres Schlafsackfach, ein großes Hauptfach und ein kleines Deckelfach unterteilt. Für Ordnungsfetischisten gibt es an vielen Modellen kleine Außentaschen für Kleinkram. Regelmäßig finden sich an der Seite auch Netztaschen für Getränkeflaschen.


Das Schlafsackfach ist meistens durch einen Reißverschluss- Boden vom Hauptfach getrennt, so dass bei Bedarf die Unterteilung auch aufgehoben werden kann. Zur besseren Strukturierung und Gewichtsverteilung empfehlen wir allerdings, die Fächer getrennt zu belassen.

Bepacken des Trekking- Rucksacks

Der Rucksack sollte so bepackt werden, dass die schweren Gegenstände (z.B. Bücher) im Hauptfach nah am Rücken und idealer Weise auf Schulterhöhe gelagert sind. Das verhindert, dass der Rucksack den Träger nach hinten zieht.

Das Boden- oder Schlafsackfach ist, wie der Name vermuten lässt, für den Schlafsack und/oder Kleinkram wie Unterwäsche geeignet, während der Großteil der Bekleidung und des sonstigen Reisebedarfs im Hauptfach verstaut wird. Auch zerbrechliche oder empfindliche Gegenstände gehören hier rein.

Das Deckelfach ist in erster Linie für Kleinkram reserviert. Männer mit überschaubarem Vorrat an Hygieneartikeln nutzen das Deckelfach auch gerne für Zahnbürste & Co.

Verteilung der Tragelast

Die Hauptlast beim Tragen sollte auf dem Hüftgurt liegen. Deshalb ist es wichtig, die Schulterriemen nicht zu stramm anzuziehen.

Ideal sitzt der Rucksack, wenn das obere Viertel des Hüftgurts über dem Beckenknochen liegt. Wenn Sie den Hüftgurt fest angezogen haben, sollten die Polster ungefähr zwei Handbreit auseinander liegen.

Für die Verteilung des Gewichts spielen die Schulterriemen eine entscheidende Rolle. Eine gleichmäßige Verteilung des Gewichts wird erzielt, wenn die Riemen in einem Winkel von etwa 50 Grad vom Schlüsselbein zum Rucksack ansteigen.

Rückenlänge

Für die Auswahl des richtigen Modells ist die Rückenlänge schließlich von entscheidender Bedeutung, denn nicht jeder Rucksack ist für jeden Rücken gleich gut geeignet.

Unterteilt werden die Rückenlängen in etwa

kurz -> 40 – 49 cm
mittel -> 50 – 59 cm
lang -> 60 – 69 cm

wobei die Länge vom oberen Ende des Beckenknochens bis zum siebten Halswirbel gemessen wird. Der siebte Halswirbel ragt etwas heraus und ist daher relativ einfach zu ertasten.

Wenn der eigene Rücken zu kurz für den Rucksack ist, werden die Schultergurte steil abfallen und der Rucksack instabil sitzen; ist der Rücken zu lang, werden die Schultergurte zu eng anliegen und das Gewicht damit überproportional auf den Schultern liegen.

Dies dient in erster Linie der Orientierung und soll nur verdeutlichen, dass es schwierig ist, für einen kleinen Menschen einen gut sitzenden 70 Liter- Rucksack zu finden. Deshalb sollte man beim Kauf nicht nur auf das Volumen achten sondern eben auch darauf achten, dass Volumen und Körpergröße (bzw. eben Rückenlänge) in einem gesunden Verhältnis zueinander stehen.

 

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Kai Berke

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