Star Alliance Gold für 320 Euro

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Das Jahr 2018 geht zu Ende und viele machen in dieser Zeit gute Vorsätze für das neue Jahr. Die Klasiker: Abnehmen, mehr ins Fitness- Studio, beruflich vorankommen. Mein Ziel fürs neue Jahr ist es, den Star Alliance Gold Status zu erreichen- und das Gute daran: ich werde mein Ziel schon am 3. Januar erreicht haben.

Was bringt mir der Star Alliance Gold- Status?

Doch der Reihe nach: Die Star Alliance ist ein Zusammenschluss aus 28 Fluggesellschaften, deren Flugnetz faktisch die ganze Welt abdeckt. Wer also eine Weltreise unternimmt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit den einen oder anderen Flug mit einem Star Alliance Mitglied machen.

Dabei hat jede Fluglinie ihr eigenes Vielfliegerprogramm, bei dem man neben den Prämienmeilen für Bonusflüge auch Statusmeilen sammeln kann. Anders als Prämienmeilen, die man auch durch Hotel-, Mietwagenbuchungen oder sonstige Umsätze bei Partnern erzielen kann, gibt es Statusmeilen in der Regel nur in der Luft, also durch das Absolvieren von Flügen.

Dabei sind übrigens die Meilen- Gutschriften, die man für einen Flug bekommt, von Vielfliegerprogramm zu Vielfliegerprogramm unterschiedlich. Da man sich Flüge allianzweit in jedem Programm gutschreiben lassen kann, lohnt es sich, sich vor einer Flugbuchung zu informieren, wo man die meisten Meilen für den Flug bekommt. Eine gute Adresse hierfür ist wheretocredit.com

Hat man in einem Programm die Qualifikation für den Gold- Status geschafft, hat man für den entsprechenden Zeitraum den Gold- Status automatisch für die gesamte Star Alliance. Das bedeutet, dass ich auf jedem Flug mit einer SA- Airline (auch in der Economy) die Privilegien des Gold- Status genießen kann.

Dazu gehören z.B.

  • Lounge- Zugang weltweit für den Gold- Inhaber sowie eine Begleitperson
  • ein zusätzliches Freigepäckstück
  • Priority Check In sowie Priority Boarding
  • Fast Lane beim Security Check
  • Gepäck kommt am Ziel als Erstes aufs Band
  • Priorität auf Wartelisten und bei Upgrades

Wie bekomme ich den Star Alliance Gold- Status?

Die Qualifizierung für den Gold- Status ist bei jedem Programm selbstständig geregelt und damit auch unterschiedlich schwer. Bei einigen Airlines kann es attraktiv sein, wenn man viele Langstreckenflüge absolviert und deshalb viele Meilen sammelt. Bei anderen Airlines kann es leichter sein, wenn man viele Segmente fliegt (Kurzstrecke mit Umsteigeverbindung).

Bei der Lufthansa ist das dem Gold- Status entsprechende Pendant der Senatoren- Status, für den man satte 100.000 Statusmeilen im Kalenderjahr erfliegen muss.

Wieder andere Airlines bieten einen Status Match für einen kurzen Zeitraum an oder Status Challenges, bei denen man eine bestimmte Anzahl an Flügen oder Meilen in einer vorgegebenen Zeit absolvieren muss, um eine Art vereinfachten „Schnupper- Status“ zu bekommen. Und da sind wir bei meinem guten Vorsatz…

Als Inhaber der American Express Platinum bekommt man Status bei verschiedenen Hotelketten gewissermaßen geschenkt. Dazu gehören Hilton, Starwood, Melia und die in Europa relativ unbekannte Luxus- Hotelkette Shangri La aus Asien. Bei letzterer bekomme ich als AMEX Platin- Kunde den so genannten Jade- Status geschenkt. Die Registrierung für das Treueprogramm von Shangri La nimmt man in dem Online- Bereich von AMEX vor, Aktivierung des Jade- Status erfolgt online auf der Seite von Shangri La.

Warum erzähle ich das alles?

Weil Shangri La ein Partner von Singapore Airlines ist und den Inhabern des Jade- Status angeboten wird, diesen mit dem Silber- Status bei Krisflyer, dem Vielfliegerprogramm von Singapore Airlines, anzugleichen, also zu „matchen“.

Man bekommt also als Inhaber des geschenkten Jade Status bei Shangri La den Silber- Status bei Krisflyer geschenkt (und damit auch den Star Alliance Silber- Status). Der ist allerdings noch nicht besonders wertvoll.

Gleichzeitig wird einem eine Challenge angeboten, mit der man aus dem Silber- Status den Gold- Status machen kann, indem man innerhalb von vier Monaten drei Flugsegmente mit Singapore Airlines oder deren Regionalpartner Silk Air fliegt. Die Buchungsklasse spielt dabei keine Rolle, so lange es kein Prämienflug oder ein Gruppentarif ist.

Für Europäer ergibt sich natürlich die Problematik, dass es dort nur ein sehr überschaubares Flugangebot von Singapore Airlines gibt. Neben dem Langstreckenflug aus Deutschland nach Singapur ist es im Großen und Ganzen ein Flug von Stockholm nach Moskau.

Wer aber in Asien Urlaub macht oder (wie ich) womöglich sogar die meiste des Jahres hier lebt, für den ergeben sich natürlich kostengünstige Möglichkeiten, ein paar Segmente mit Singapore Airlines zu fliegen.

Ich habe mich schließlich für einen Flug von Bangkok über Singapur nach Kuala Lumpur und zurück entschieden. Die Strecke von Singapur nach Kuala Lumpur ist für die Challenge besonders geeignet, weil der Flug keine Stunde dauert und aufgrund der Kokurrenz zahlreicher Billigflieger auch relativ preiswert ist.

Da ich als AMEX Platin- Inhaber darüber hinaus mit dem Priority Pass bereits weltweit Zugang zu PP- Vertrags- Lounges habe, habe ich mir lange Umstiegszeiten in Singapur eingebaut, um da das Lounge- Angebot ausgiebig zu testen.

Die vier Flugsegmente haben mich knapp 320 Euro gekostet. Übernachtungs- oder Verpflegungskosten fallen nicht an; zum Flughafen komme ich mit dem Bus. Wenn ich bedenke, was Lufthansa- Senatoren für den gleichen Status im Jahr so ausgeben müssen, dann finde ich, dass das ein ziemlich guter Deal ist.

Den Star Alliance Gold- Status habe ich mit der Challenge dann für zwölf Monate. Den Status darüber hinaus zu erhalten, ist relativ schwierig, weil die Requalifizierungs- Bedingungen sehr hoch sind und Singapore Airlines bei der Meilengutschrift vergleichsweise knauserig, so dass ich 2020 sicherlich keinen Gold Status mehr bei Krisflyer haben werde.

Es gibt aber noch andere Wege in anderen Programmen, sich den Star Alliance Gold zu erhalten. Ich werde berichten. 😉

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