Zugfahren in Sri Lanka: Fahrpläne, Preise

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Zugfahren in Sri Lanka ist nicht nur eine entspannte und preisgünstige Form des Reisens sondern kann auch komfortabler als z.B. Busreisen sein, wenn man sich den vergleichsweise preiswerten Luxus eines Zweiten- Klasse- Tickets leistet.

Das Schienennetz in Sri Lanka ist einigermaßen gut ausgebaut und wenn es einem auf Zeit nicht ankommt, ist die Zugfahrt die beste Gelegenheit, mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen oder auch einfach nur eine ganze Menge von der Schönheit des Landes mitzukriegen.

Die Züge in Sir Lanka haben eine 1. Klasse, 2. Klasse und 3. Klasse. Erste Klasse gibt es aber nur auf Langstrecken und bei Nachtfahrten. In der 2. Klasse, die nur wenige Cent mehr kostet als die Holzklasse, die oft überfüllt und stickig ist und wo man schon mal stundenlang im Gang steht, steigt die Chance auf einen Sitzplatz. Wo aber 1. Klasse angeboten wird, sollte man diese auch buchen.  In der Hauptsaison muss man das ein paar Tage vorher machen. Als einzige Klasse ist diese auch klimatisiert. Das ist also Empfehlung Nummer 1.

Empfehlung Nummer 2 ist, auf kürzeren Strecken die Rushhour am Nachmittag zu meiden; die einzige Zeit, wo es mal knapp werden kann mit dem Sitzplatz in der 2. Klasse. Daher ist es am besten morgens oder sonntags zu reisen.

Die Preise für Tickets der 1. Klasse bewegen sich selbst auf der Langtrecke im niedrigen zweistelligen Euro- Bereich, wie ihr in der folgenden Übersicht sehen könnt.

Wichtige Zugverbindungen in Sri Lanka

 

Wer eine konkrete Verbindung überprüfen möchte, kann dies auf der Seite der staatlichen Eisenbahn tun.

Wichtig auch: Bewahrt euer Ticket auf, denn das wird am Ende der Reise eingesammelt.

Die Königsetappe: Von Ella nach Kandy

Viele Sri Lanka- Reisende sagen, man sei gar nicht in Sri Lanka gewesen, wenn man nicht die Zugfahrt von Ella nach Kandy gemacht habe (oder vice versa). Der „Express“- Zug benötigt für die 150 Kilometer Strecke durch das Hochland von Sri Lanka sechs bis acht Stunden und tuckert in gemächlichem Reisetempo durch pittoreske kleine Bergdörfer, vorbei an satt grünen Teeplantagen, kleinen Bächen und Wasserfällen und insgesamt durch eine Landschaft, die wie gemalt vor einem liegt und einen mit offenen Augen träumen und staunen lässt.

Von Kandy aus verkehren zwei Züge bei Tageslicht; ein früher Zug um 8:47, der regulär um 15:14 Uhr in Ella ankommen soll und ein weiterer Zug um 11:10, der um 17:16 an seinem Zielort einlaufen soll. In beiden Zügen sind alle drei Klassen verfügbar.

In umgekehrter Richtung verkehren Expresszüge um 6:40 und 9:24 Uhr, die um 12:38 bzw. 15:58 Uhr in Kandy einlaufen sollen. Diese beiden Züge fahren noch bis nach Colombo weiter.

Die Frage, ob man die Etappe von Ella oder von Kandy aus starten soll, hängt natürlich von eurer Reiseroute insgesamt ab. Populär ist es, von der Ankunft in Colombo direkt mit dem Zug ins Hochland zu fahren und am Ende der Reise die Küste abzufahren und ein paar Strandtage einzulegen. Entsprechend sind die Züge von Kandy nach Ella nach meinem Gefühl voller als in ungekehrter Richtung. Wenn ihr aber in der Nebensaison reist, dürfte das ohnehin egal sein, weil ihr dann fast immer noch einen Sitzplatz bekommt.

Wer die Strecke nicht auf einmal durchfahren möchte, kann einen Zwischenstopp in dem „Little England“ genannten Dörfchen Nuwara Eliya einlegen, das ziemlich genau in der Mitte zwischen Kandy und Ella liegt. Die Station, an der ihr aussteigen müsst, heißt Nanu Oya. Ich selber habe den Stopp allerdings nicht gemacht.

Auch wenn es übrigens unterwegs immer wieder Händler gibt, bei denen man sich mit Snacks eindecken kann, rate ich dazu, euch für die Fahrt mit Proviant und vor allem Getränken zu bevorraten. Auch sind die hgienischen Bedingungen wie Toiletten nicht mit Europa zu vergleichen.

Wenn ihr verreist, solltet ihr unbedingt darauf achten, dass ihr mit einer Auslandskrankenversicherung ausreichend abgesichert seid. Wir stellen euch die drei beliebtesten Langzeit- Auslandskrankenversicherungen vor.

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  • Auflage Nr. 4 (04.04.2018)
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