Fortbewegung in Phnom Penh

0 Comment

Phnom Penh ist zwar im Vegleich zu Bangkok ein kleines verschlafenes Nest, aber dennoch wird man die meisten Strecken dort nicht zu Fuß zurück legen wollen- sei es aus Respekt vor dem chaotischen Straßenverkehr, Ortsunkenntnis oder Angst.


Eigentlich ist das Straßensystem relativ idiotensicher durchnummeriert und jedenfalls in den Straßen zwischen Riverside und etwa dem Central Market ist man auch nachts relativ sicher unterwegs, doch Fortbewegung kann in Phnom Penh so verführerisch günstig sein, dass man gerade in der schwülen Tageshitze auch kürzere Strecken mit dem Taxi zurücklegen mag.

Taxi ist im Übrigen der Sammelbegriff für jede Form des bezahlten Transports, so dass man seine Frage nach einem Taxi präzisieren muss.

Motorbike- Taxi in Phnom Penh

Motorbike- Taxis stehen an jeder Straßenecke und bringen einen für kleines Geld nahezu überall hin. Gerade in der Rush hour haben diese den unzweifelhaften Vorteil, dass sie sich ein bisschen schneller fortbewegen können als Autos oder Tuktuks.

Nicht jeder, der einem anbietet, einen mit dem Motorbike irgendwo hinzufahren, ist auch ein Taxifahrer mit einer entsprechenden Lizenz. Vielmehr warten gerade in den touristischen Regionen rund um die Riverside viele junge Motorbike-Fahrer auf Kundschaft, um sich ein paar Dollar extra zu verdienen.

„Echte“ Motorbike- Taxifahrer tragen zumeist grüne Jacken, z.T. mit der Aufschrift, die sie als lizensierte Fahrer ausweist. Helme stellen weder die einen noch die anderen zur Verfügung, so dass mir das insbesondere bei kürzeren Strecken mittlerweile egal ist, ob lizensiert oder nicht.

Der Preis für eine Fahrt innerhalb des Viertels zwischen Riverside und Central Market beträgt niemals mehr als einen Dollar. Es hat sich bewährt, das dem Fahrer auch gleich zu sagen, z.B. „Bring me there for one Dollar“. So spart man sich überflüssiges und nerviges Feilschen, bei dem man am Ende immer draufzahlt.

Tuktuk fahren in Phnom Penh

Tuktuk- Fahrer sind überall auf der Welt Räuber, die einen skrupellos ausnehmen, wenn man sie

Tuktuk fahren in Phnom Phen

lässt. Auf der anderen Seite sind sie ideal, wenn man mit mehr als einer Person unterwegs ist, um z.B. Sehenswürdigkeiten abzuklappern oder auch um mit mehreren von Kneipe zu Kneipe zu ziehen.

Mit dem Tuktuk vom Flughafen in die Stadt fährt man für 7 Dollar. Die Fahrer versuchen gerne, mehrere wildfremde Leute zu einer Fahrt zusammen zu fassen. Dann sollte man natürlich nachverhandeln und auf keinen Fall mehr als 5 Dollar pro Person zahlen. Wenn man einen längeren Flug hinter sich hat und nur noch schnell ins Hotel will, sollte man solche Sammelfahrten nicht mitmachen, denn die können schnell über eine Stunde dauern.

Für Kurzfahrten innerhalb des Riverside- Viertels zahlt man nicht mehr als 5000 Riel (1,25 Dollar) bis 2 Dollar. Nacht- oder Sonnenschein- oder sonstwas für Zuschläge gibt es übrigens nicht.

Auch für Tuktuk- Fahrer gilt: Immer den Preis vor Fahrtantritt fixieren, z.B. mit der magischen Formel „Bring me there for 2 Dollar“.

Generell ist Tuktuk- Fahren lästig. Man sitzt mit der Nase direkt neben den Auspüffen vorbeifahrender Autos und die Kutsche hat keinerlei Polsterung, so dass jede Unebenheit- und Phnom Penhs Straßen haben viele Unebenheiten- direkt in die Wirbelsäule des Fahrgastes übertragen wird.

Taximeter in Phnom Penh

Die Taximeter sind die Taxis, so wie wir sie kennen. Obwohl sie die komfortabelste Fortbewegung bieten, sind sie erstaunlicherweise trotzdem meist die billigste Fortbewegungsmöglichkeit, denn die Fahrer sind gesetzlich verpflichtet, das Meter anzuschalten- und machen das anders als ihre thailändischen Kollegen in der Regel auch.

So kommt es, dass man für Mittelstrecken, für die man mit dem Tuktuk vier bis fünf Dollar zahlen müsste, mit dem Taximeter nur ca. zwei Dollar zahlen muss.

Der Preis für eine Taxifahrt vom Flughafen in die Innenstadt beträgt 12 Dollar.

Wenn man sich an der Riverside aufhält, lohnt es sich immer, ein Taximeter zu stoppen. Innerhalb des Viertels und fernab von touristischen Attraktionen sind diese allerdings schwierig zu bekommen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Booking.com

Das Buch zur Weltreise
Mit dem Billigflieger um die Welt

Wer schreibt denn hier?
Kai Berke

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. more information

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Close