Unterkunft Siem Reap, Kambodscha: Angkor Saphir Hostel

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Bei diesem Hostel/Hotel Angkor Saphir in Siem Reap bin ich hin- und hergerissen, ob ich es empfehlen oder davor warnen soll.

Die Zimmer waren sauber, groß und günstig, das Personal war zum größten Teil nett und hilfsbereit. Bei einem Mädel an der Rezeption hatte ich 6 Dollar hinterlegt, mit denen sie mir ein Busticket für den nächsten Tag besorgen sollte. Eine Stunde später hole ich das Ticket ab und sie drückt mir einen Dollar in die Hand; das Ticket sei billiger gewesen als sie gedacht hätte. Dass mir Geld wieder zurückgezahlt wurde, weil eine Leistung billiger gewesen ist, habe ich in ganz Asien bis dahin nicht erlebt.

Allerdings- und damit bin ich beim Problem- gibt es (oder gab es dort jedenfalls 2012) zwei Mitarbeiter, die offenbar regelmäßig Nachtdienst machen und sich mit Diebstahl bei den Gästen ein ordentliches Zusatz- Taschengeld verdienen.

Ich war abends spät dran und wollte endlich Richtung Innenstadt zum Essen aufbrechen, als ich

Angkor Saphir Hotel Siem Reap

Angkor Saphir Hotel Siem Reap

plötzlich einen Schlüssel in meiner Zimmertür höre. Kein Klopfen, kein Nachfragen, die Tür geht einen Spaltbreit auf, er sieht Licht im Zimmer, zieht die Tür schnell wieder zu und will sich vom Acker machen. Ich springe zur Tür, öffne und frage, was er denn wolle. Er drängelt sich an mir vorbei ins Zimmer, geht ins Bad, lässt das Wasser kurz laufen, sagt „Everything okay“ und will schnell wieder an mir vorbei raus aus dem Zimmer. Ich mache ihm deutlich klar, dass ich schlechte Laune bekomme, wenn er noch ein einziges Mal unangekündigt in mein Zimmer kommt, schließe meinen Laptop in meinen Handgepäck- Koffer ein (Safes gibt es dort nicht) und gehe mit schlechtem Gefühl in die Stadt.

Am nächsten Morgen sehe ich den Vogel mit einem ziemlich neuen Notebook im Frühstückssaal sitzen.

Natürlich kann das sein eigenes Laptop gewesen sein und natürlich kann am Vorabend tatsächlich das Wasser ausgefallen sein und natürlich kann er das Anklopfen schlicht vergessen haben, aber zählen wir doch mal 1 und 1 zusammen: Der Typ wollte mir meine Wertsachen klauen!

Dass das in Kambodscha kein Einzelfall wäre, ist leider traurige Gewissheit. Umso wichtiger ist es aus meiner Sicht, eine Unterkunft mit Safe zu haben.

Wie gesagt: Ansonsten war ich, gerade für den Preis (13 Dollar pro Nacht für ein Riesen- Familienzimmer), durchaus zufrieden mit dem Angkor Saphir; sogar das Internet funzte für kambodschanische Verhältnisse sehr gut, aber mit dem blöden Gefühl, vielleicht beklaut zu werden, wenn man das Zimmer verlässt, lebt es sich überall auf der Welt sehr schlecht.

Vor der Haustür warten eine ganze Reihe von Tuktuk- Fahrern zu jeder Tages- und Nachtzeit; für 20 Dollar fahren die einen auch den ganzen Tag über das Angkor Wat- Areal inclusive des vorabendlichen Ticketkaufs und der Fahrt zu dem Sonnenuntergangs- Tempel.

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Kai Berke

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