Airline Check: Air Asia

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Die malayische Fluggesellschaft Air Asia ist der Branchenführer unter den Billigfliegern im asiatischen Raum. Das Streckennetz deckt den gesamten asiatischen Raum ab und umfasst dazu noch Destiantionen in Saudi Arabien und Australien.

Ich bin von Kuala Lumpur nach Krabi und von Krabi nach Bangkok geflogen, wobei Air Asia aus Kostengründen nicht Suvarnabhumi anfliegt sondern den alten Stadtflughafen Don Mueang nördlich der thailändischen Hauptstadt.




Wie bei Billigfliegern üblich verzichtet man für den günstigen Flug auf jeglichen Komfort, sei es

Air Asia

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zügiger Check In am Flughafen, Beinfreiheit, kostenloses Essen oder Getränke an Bord und sogar den Weg vom Gate zum Flugzeug wird nicht mit Bussen organisiert sondern per pedes. Dass das in dem Gewirr von hunderten von Passagieren, die verzweifelt ihren Flieger suchen, regelmäßig dazu führt, dass Menschen im falschen Flieger landen, ist da vorprogrammiert und führt natürlich ebenso zwangsläufig zu Verspätungen, weil die armen Leute dann zunächst zu ihrem richtigen Flieger gelotst werden müssen.

Der Mangel an Bewegungsfreiheit für die Beine wird von mir auf Kurzstrecken bis zwei Stunden in Kauf genommen; wenn ich mir aber vorstelle, dass ich von Kuala Lumpur nach Australien sechs Stunden in so einer Sardinenbüchse sitzen müsste, dann bekomme ich Schweißausbrüche.

Air Asia ist zudem berüchtigt dafür, nicht allzu zimperlich mit dem Gepäck der eigenen Kunden umzugehen und das musste ich sogar am eigenen Leib erfahren, als mein Hartschalenkoffer, der vorher schon die Behandlung von einem guten Dutzend Fluglinien schadlos überstanden hatte, nach unserem Flug von KL nach Krabi an der Seite zwei jeweils ca. 10 cm lange Risse aufwies. Bei meiner Freundin hatte der kleine Trolley, mit dem sie reist, am Zielort seine Standfüße eingebüßt, so dass wir den wegschmeißen konnten.

Das Konzept von Air Asia basiert zudem – ähnlich dem von Ryanair – auf der Nutzung von regionalen Flughäfen, auf denen die Gebühren geringer sind. Für die Passagiere bringt das oft nervige Transferzeiten mit sich und Anschlussflüge mit anderen Airlines sind faktisch nicht möglich.

Wer mit alldem leben kann, kann natürlich wirklich günstig fliegen – und natürlich ist ein bisschen Zusatzkomfort für ein paar Extra- Dollar auch zubuchbar. Auf Strecken wie von KL nach Singapur, die es bei Air Asia zum Taxipreis gibt, ist der Billigflieger natürlich unschlagbar.

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Kai Berke

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