Essen in Vientiane

0 Comment


Die laotische Hauptstadt Vientiane ist geprägt von einer Vielzahl an verschiedenen Restaurants und man kann mit Fug und Recht behaupten, dass für jeden noch so abseitigen Geschmack was dabei sein wird.

Die Qualität und Frische des Essens ist dabei ebenfalls beeindruckend. Wo es was zu meckern gibt, ist die Tatsache, dass ich nur selten wirklich satt aufgestanden bin, denn die Portionen sind doch arg überschaubar.


Wo ich rundum zufrieden war, ist das Lao Honey Pancake Cafe in der Rue Francois Ngin. Der Inhaber, ein japanischer Halb- Laote mit einer Vorliebe für amerikansche Swing- und Jazz- Musik, zaubert auf seinem Grill direkt an der Straße leckere, mit Buttermilch zubereitete Pancakes mit Bananen, Schokolade, Blaubeeren oder einer Reihe anderer Zutaten, die den Gaumen morgens gleich ordentlich in Bewegung bringen.

Je Geschmacksrichtung kann man zwischen zwei oder drei Pfannkuchen und ich war regelmäßig nach zweien davon pappsatt. Für umgerechnet 4 bis 4,50 Euro wird man in Vientiane nicht oft satt.

Es gibt im Pancake Cafe natürlich auch andere Speisen. Den Burger kann ich empfehlen und auch die einheimischen bzw. Thai- Speisen sind okay. Das angebotene Sushi hingegen holt man auch nur aus dem gegenüberliegenden japanischen Restaurant Fuji, so dass man dann auch gleich dort essen gehen kann, wenn man auf Sushi steht.

Die Restaurants mit europäischer Küche sind durchschnittlich ein paar Euro teurer als das einheimische Geschmackserlebnis. Überhaupt zahlt man für Ambiente immer extra. Am günstigsten und authentischsten isst man an den improvisierten Essensständen, die ein paar Plastikstühle und Campingtische aufgestellt haben und aus einer „Garage“ heraus kochen.

Sehr zu empfehlen ist noch das Via Via- Restaurant in der Rue Nokeoboummane relativ weit unten Richtung Riverside. Der Laden ist immer rappelvoll und das liegt nicht nur an der schönen Atmosphäre sondern vor allem an dem 1 a- Essen. Pizzen frisch zubereitet im Steinofen, original Laotisches oder auch ein schönes Steak gibt es hier zu vertretbaren Preisen.

Überbewertet finde ich das im Lonely Planet abgefeierte Full Moon Cafe, das zwar ein schönes Ambiente bietet, dafür aber auch ordentlich hinlangt. Kann man auch dran vorbeigehen.

Sehr schön gelegen ist auch der Banlao Beer Garden, ebenfalls in der Rue Francois Ngin, bei dem man auch arabische Speisen wie Falafel oder ähnliches bekommt. Die Portionen waren aber derart lächerlich, dass ich danach noch zu einem einheimischen Stand gegangen bin und mich satt gegessen habe.

Ein paar Meter weiter hoch gibt es noch das spanische Cervantes, wo es leckere Tapas gibt, für die allerdings Hauptspeisen- Preise verlangt werden – und umgerechnet 8 Euro bezahlen und danach trotzdem nicht richtig satt sein, ist für mich nicht drin.

Alles in allem ist Vientiane aber eine tolle Stadt mit einer vielseitigen Esskultur, wo man bequem ein paar Tage verbringen kann, ohne zu verhungern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Booking.com

Das Buch zur Weltreise
Mit dem Billigflieger um die Welt

Wer schreibt denn hier?
Kai Berke

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. more information

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Close