Reiseziele weltweit: Grenada (Karibik)

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Grenada

Beste Reisezeit:

Grenada ist verhältnismäßig regenreich, anders wäre die üppige Vegetation auch nicht zu erklären. Die Hauptregenzeit ist wie überall in der Karibik die Zeit zwischen Juni und Ende Oktober, in der es meist kurz, aber überaus ergiebig regnet.

2004 wurde Grenada von dem Wirbelsturm Ivan verheerend getroffen; ein Großteil der Infrastruktur wurde damals zerstört und auch die artenreiche Flora und Fauna hat sich bis heute noch nicht vollständig von diesem Unglück erholt. Die Jahresdurchschnittstemperatur ist mit ca. 27 Grad angenehm mild.

Impfungen und gesundheitliche Risiken:

Es sind keine besonderen Impfungen erforderlich. Die Standard- Impfungen für Vielreisende schaden natürlich nicht. Malaria gibt es nicht, Dengue kommt vor allem in der Regenzeit vor, ist aber selten.

Zu Durchfall kann es kommen, wenn die allgemeinen Hygieneregeln nicht eingehalten werden.

Einreisebestimmungen:

Für Aufenthalte bis zu einem Jahr benötigen deutsche Staatsangehörige kein Visum sondern nur den noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Die erste Aufenthaltsgenehmigung läuft zunächst für 28 Tage und kann dann bei Bedarf bei der Immigrationsbehörde unkompliziert verlängert werden.

Wie in vielen karibischen Staaten wird auch auf Grenada schon bei der Einreise über die Ausreise geredet. Es sollte daher unbedingt ein Weiter- oder Rückflugticket vorliegen, was gerade für spontane Inselhopper ein Problem sein kann.

Sicherheit und Ärgernisse:

Die Menschen auf Grenada gelten nicht ganz zu Unrecht als die freundlichsten und zurückhaltendsten in der Karibik. Tatsächlich bin ich bei meinem Aufenthalt dort nie unaufgefordert angesprochen worden und niemand hat versucht, mir irgendetwas anzudrehen. Trotzdem sind die Verhaltensregeln, die der gesunde Menschenverstand gebietet, natürlich dringend einzuhalten.

Ein Ärgernis auf Grenada ist die wirklich miserable Beschilderung. Wer sich mit dem Mietwagen in den Linksverkehr stürzt, um die Insel auf eigene Faust zu erkunden, benötigt seeehr viel Geduld und einen guten Orientierungssinn, denn Hinweisschilder existieren nur sporadisch; auch Ortsschilder scheinen eher unüblich zu sein. Zum Glück ist die Insel zu klein, um sich ernsthaft zu verfahren.

Preisniveau/Währung:

Dass Grenadas Tourismuswirtschaft sich eher langsam entwickelt hat, hat sich auf das Preisniveau bisher durchaus positiv ausgewirkt. In einfachen Imbissen kann man schon für 10 US Dollar satt werden; in einem guten Restaurant ist man mit15 bis 25 USD dabei. In der Hauptstadt St George’s gibt es allerdings zwei Preiskategorien: Tage mit Schiff und Tage ohne. An Tagen, an denen Luxus- Kreuzfahrtschiffe im Hafen vor Anker liegen, sollte man touristische Gebiete meiden, weil dort mitunter Mondpreise verlangt werden.

Gezahlt wird auf Grenada mit dem EC Dollar (ostkaribischer Dollar); US Dollar werden aber überall akzeptiert.

Zeit:

MEZ minus 5 Stunden

Einführung:

Grenada hat vor allem traurige Berühmtheit erlangt durch die militärische Intervention (man könnte auch etwas unfreundlicher sagen: die Besetzung) durch amerikanische Truppen im Jahr 1983. Einige Gutinformierte wissen möglicherweise noch, dass Grenada vor allem wegen seines Exports von Muskatnuss als „Gewürzinsel“ bezeichnet wird und ein wichtiger Kakao- Lieferant für die Schokoladenherstellung ist (unbedingt Belmont Estate besichtigen!).

Doch Grenada hat auch atemberaubenden Urwald, üppige Vegetation und den Lake Etang im Grande Etang Nationalpark und unglaublich freundliche Menschen zu bieten, die besonders zum Karneval am zweiten Augustwochenende zur Höchstform auflaufen.

Dann gibt es die Annandale Wasserfälle, die über 15 Meter in einen vier Meter tiefen See stürzen. Von den Klippen stürzen sich Einheimische und Menschen aus aller Herren Länder herunter, um Geld von den Touristen einzusammeln oder um Mädels zu beeindrucken. Auf der Klippe hängen Fahnen der Länder, aus denen sich bereits Wagemutige (man könnte ehrlicher Weise auch sagen: Wahnsinnige) herabgestürzt haben.

Mehr zu Grenada:

Grande Anse Beach Resort
Kleine Rundreise auf Grenada

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Kai Berke

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