Einreise und Visum für Singapur

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Das Shopping- Paradies Südostasiens hat zwar aufgrund seiner Rolle als prosperierender Stadtstaat mit ausgeprägtem Hygienebewusstsein eine Sonderrolle in der Wahrnehmung vieler Backpacker, doch schlägt sich dies zumindest nicht bei Fragen der Einreise nieder.


Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit einem noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass möglich. Es wird eine Aufenthaltsgenehmigung für 90 Tage erteilt. Längere Aufenthalte erfordern zum Teil aufwändige Antragsprozeduren und ins Englische übersetzte Unterlagen. Da Singapur von überschaubarer Größe ist, wird dem Durchschnitts- Backpacker im Regelfall die Aufenthaltserlaubnis für 90 Tage ausreichen. Wer dort arbeiten will, wendet sich an das

Ministry of Manpower (MOM)
18 Havelock Road
Singapore 059764
Tel.: 6438 5122
mom_hq@mom.gov.sg

Wer den krassen Gegensatz zwischen florierender Handelsmetropole einerseits und teils archaischer Gesetzgebung andererseits hautnah erleben möchte, kann als Mann ja mal seine Aufenthaltsgenehmigung deutlich überziehen. In diesen Fällen droht mitunter noch die Prügelstrafe.

Neben den Südostasien- weiten drakonischen Strafen für die Einfuhr, den Besitz oder den Handel mit harten oder weichen Drogen (in Singapur wird hierfür noch die Todesstrafe verhängt und auch vollstreckt), gibt es ein paar Besonderheiten bei den Zollvorschriften.

So sind Raucher in Singapur nicht nur wegen der weitgehenden Rauchverbote im Stadtstaat gebeutelt sondern dürfen Tabakwaren auch nur gegen eine Einfuhrsteuer eingeführt werden. Zigaretten, die in Singapur verkauft werden, müssen auf jeder einzelnen Fluppe einen Zollstempel tragen. Raucher von nicht gestempelten Kippen dürfen sich mit umgerechnet ca. 250 Euro pro Packung an der Mehrung des Wohlstandes des Volkes von Singapur beteiligen…

Einfuhrverbote bestehen neben den gängigen Dingen wie Waffen, Munition, pornographischen Artikeln jeder Couleur und geschützten Pflanzen und Tieren auch für Kaugummi(!). Ein Kaugummi auf der Straße auszuspucken, ist eine überaus kostspielige Angelegenheit. Die Einfuhr notwendiger Medikamente ist genehmigungspflichtig.

In der Öffentlichkeit ist daran zu denken, dass homosexuelle Handungen in Singapur immer noch strafbar sind und auch heterosexuelle Männer, die sich z.B. in Bars unangemessen gegenüber Frauen verhalten („outrage of modesty“), müssen mit Prügelstrafe rechnen – und dass nicht nur, wenn der Ehemann der belästigten Frau etwas mitbekommt.

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Kai Berke

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